Ägäis
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Ägäis
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Das nordöstliche Nebenmeer des Mittelmeeres zwischen der Ostküste Griechenlands und der Türkei ist nach der griechischen Sagengestalt Ägeus - dem König von Athen und Vater des sagenhaften Helden Theseus - benannt. Hier liegen unzählige Inseln bzw. Inselgruppen wie zum Beispiel Dodekanes, Sporaden und Kykladen (Zykladen). Die meisten davon wurden 1000 vor Christi von den Griechen besiedelt. Weinbau und Weinkultur hat auf vielen dieser Inseln eine uralte Tradition. Schon in der Antike wurden hier die besten griechischen Weine produziert, die bis nach Rom geliefert wurden. Auf Chios (Khios) starb der Dichter Homer (8. Jhdt. v. Chr.), die Insel galt in der Antike als das „Bordeaux der griechischen Weine“. Im Mittelalter wurden besonders die Süßweine von den Inseln populär, die über den Hafen Monemvasia verschifft wurden. Die wichtigsten sind Kreta, Lesbos, Limnos, Mykonos, Paros, Rhodos, Samos und Santorin. Die meisten davon haben als OPAP oder OPE klassifizierte Appellationen. Die Weinberge umfassen insgesamt rund 9.000 Hektar Rebfläche. Siehe auch unter Ionische Inseln (Westküste Griechenlands).
Aegean