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06.08.2014 Rheinland-Pfalz fördert Weine von Steil- und Terrassenlagen

Mainz
06.08.2014
Rheinland-Pfalz fördert Weine von Steil- und Terrassenlagen
MainzMit einer Regelung der Pflanzrechte für Reben und einer Kennzeichnung auf dem Etikett will Rheinland-Pfalz Weine aus Steil- und Terrassenlagen stärker fördern. Das teilte das rheinland-pfälzische Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten (MULEWF) mit.

„Das Land will Steillagenweine stärker profilieren. Verbraucherinnen und Verbraucher können Qualität aus der Steillage künftig am Flaschenetikett ablesen“, erklärte Weinbauministerin Ulrike Höfken (Foto) bei der Vorstellung einer neuen Verordnung zur Kennzeichnung von Weinen aus Steil- und Einzellagen in Rheinland-Pfalz. Nach dem Grundsatz „Je kleiner die Herkunftsangabe, desto höher die Anforderung an den Wein“ soll ab dem Jahrgang 2014 eine Lagenbezeichnung wie „Steillage“ oder „Terrassenlage“ für eine besondere Qualität stehen. Weine mit einer solchen Bezeichnung müssen demnach aus Riesling oder einer Burgundersorte gekeltert sein, ein besonders hohes Mostgewicht aufweisen und bei der amtlichen Prüfung mindestens die Qualitätszahl 3,0 erreichen. „Das hilft den Verbrauchern beim Einkauf und unterstützt die wertvollen Steillagen im Land“, sagte Höfken.

Rheinland-Pfalz unterstütze den Weinbau in Steillagen in vielfältiger Weise, etwa durch finanzielle Unterstützung in Form von Bewirtschaftungszuschüssen, der Förderung von Spezialmaschinen, Investitionen und Marketingmaßnahmen sowie der Umstrukturierung von Rebflächen. So setze sich die Landesregierung im Sinne eines gemeinsamen Antrags der Landtagsfraktionen auch dafür ein, dass neue Reben künftig vorrangig in den Steil- und Terrassenlagen des Landes gepflanzt werden dürfen. Hintergrund ist das neue Genehmigungsverfahren für Rebpflanzungen in der EU, das ab 2016 greift und den derzeit in Europa geltenden Anbaustopp für Reben ablöst. Künftig können die Rechte für Neupflanzungen an bestimmten Kriterien festgemacht werden. „Wir wollen eine stärkere Ausweitung der Rebfläche verhindern und setzen stattdessen auf die Qualitätsproduktion unserer heimischen Winzer“, erläuterte Höfken. Sie unterstütze den Antrag auf eine starke Begrenzung der jährlichen Ausweitungsquote der Weinbaufläche auf 0,1 bis 0,3 Prozent.

„Wir sind uns mit den Fraktionen einig darin, dass neben den Steillagen die Rebflächen von Jungwinzern und Neueinsteigern Vorrang haben sollten, genauso wie der Ökoweinbau und Flächen in Flurbereinigungen“, betonte Höfken. „Wenn schon neue Reben angepflanzt werden, dann sollte das dort geschehen, wo es sinnvoll ist.“ Die Steillagen an Rhein, Mosel und anderen Flusstälern stünden für eine einzigartige Kulturlandschaft, und die Weine aus diesen Lagen seien ein Aushängeschild des rheinland-pfälzischen Weinbaus. In den vergangenen Jahrzehnten sei die Steillagenfläche jedoch kontinuierlich zurückgegangen. Die Flächen können nur mit erhöhtem Arbeitsaufwand bewirtschaftet werden, und die erzielten Preise deckten oft nicht die Produktionskosten. Langfristig seien die Steillagen nur zu erhalten, wenn sie wirtschaftlich attraktiv seien. „Ich bin überzeugt, dass die neue Bezeichnungsmöglichkeit, verknüpft mit strengeren Qualitätsanforderungen, den Wert der Weine steigert und bei vielen Betrieben auf Zustimmung stoßen wird“, sagte die Ministerin. (CS/Pressemitteilungen; Foto: MULEWF / Kerstin Bänsch)
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