Brauner Veltliner
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Brauner Veltliner
Die weiße Rebsorte stammt aus Österreich. Der Name leitet sich von den bräunlichgrauen Beeren ab. Synonyme sind Fürymony Fehér, Österreicher, Török Bajor, Todträger, Veltliner Braun, Wachtelei-Traube und Wachtler. Es handelt sich um eine Mutation der Veltliner-Leitsorte Roter Veltliner. Auf Grund morphologischer Ähnlichkeiten wurde die Rebe fälschlicherweise oft mit Österreichisch-Weiß verwechselt, worauf auch das Synonym „Österreicher“ hinweist. Das Synonym Todträger („sich zu Tode tragen mit den vielen Trauben“) wiederum deutet auf den Ertragreichtum hin. Die ertragreiche Rebe war noch in den 1920er-Jahren in Niederösterreich eine der Hauptsorten und auch in Ungarn stark verbreitet. Die Sorte wird in kleinen Mengen in Niederösterreich noch kultiviert, so z. B. vom Bioweingut Alois Raubal in Gumpoldskirchen (Thermenregion). Im Rebenmuseum des Weinguts Leth Franz in Fels am Wagram befinden sich ebenfalls ein paar Stöcke.
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Brauner Veltliner