Ehrenbreitsteiner
Glossar-Begriff
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Ehrenbreitsteiner
Die weiße Rebsorte (auch Geisenheim 6414-36) ist eine Neuzüchtung zwischen Ehrenfelser x Reichensteiner. Die Kreuzung erfolgte im Jahre 1964 in der Forschungsanstalt Geisenheim (Rheingau) durch Dr. Helmut Becker (1927-1990). Der Name leitet sich von der Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz ab, bzw. wurde nach einer zweiten Version aus dem Anfang der Muttersorte, dem Mittelteil als Hommage an die Festung und dem Ende der Vatersorte gebildet. Der Sortenschutz wurde im Jahre 1993 erteilt. Die Sorte ist widerstandsfähig gegen beide Mehltauarten und den Winterfrost. Sie erbringt einen grüngelben, duftigen und säurebetonten Weißwein, der dem Riesling ähnelt. Im Jahre 2007 belegte die Rebe in Deutschland 10 Hektar Rebfläche, davon 8 in Rheinhessen.
Ehrenbreitsteiner