Faberrebe
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Faberrebe
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Die weiße Rebsorte (auch Faber, Alzey S. 10375) ist eine Neuzüchtung zwischen Chardonnay x Müller-Thurgau gemäß im Jahre 2012 veröffentlichten DNA-Analysen. Die in der Zuchtliste angegebene Mutterschaft von Weißburgunder hat sich dabei als falsch herausgestellt. Die Kreuzung erfolgte im Jahre 1929 durch Georg Scheu (1879-1949) an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey (Rheinland-Pfalz). Der Sortenschutz wurde im Jahre 1967 vergeben. Die früh reifende, ertragreiche Rebe erbringt goldgelbe Weine mit ausgeprägter Säure und dezentem Muskatton. Im Jahre 2009 belegte sie in Deutschland 551 Hektar Rebfläche. Die Tendenz ist stark fallend, zehn Jahre vorher waren es noch über 1.300 gewesen. Im Jahre 2008 wurde von einigen Weingütern eine Initiative „Relaunch F“ gestartet, um der zunehmend in Vergessenheit geratenden Faberrebe ein neues Image zu geben und sie wiederzubeleben. In geringem Umfang ist sie auch in England vertreten.
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Faberrebe