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 Flotation

Flotation

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Suchwort: Flotation

Flotation
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Ursprünglich wurde dieses Verfahren (vom engl. to float = Schwimmen, Schwimm-Aufbereitung) vor allem bei der Erzgewinnung für die Trennung von Erz vom tauben, nicht erzhaltigen Gestein angewendet. Dabei werden die tauben (schwerer benetzbaren, leichteren) Gesteine bzw. Bestandteile von den schwereren erzhaltigen getrennt. Das taube und leichtere Gestein steigen an die Oberfläche und werden abgeschöpft. Zur Optimierung des Vorganges werden Flotations-Mittel zugesetzt. Bei der Herstellung von Bier wird dieses Verfahren schon seit langem für die Klärung des Getränkes von der Würze (Konzentrat aus Wasser, Malz und Hopfen) eingesetzt. Diese Flotationstechnik wird nun seit relativ kurzer Zeit auch bei der Weinbereitung für das Entschleimen, das heißt die Befreiung des Traubenmostes von Trubteilchen (Traubenschalen und Stiele etc.) angewendet. Dabei wird dem Most unter Druck Stickstoff oder Luft zugesetzt. Bei der Druckentlastung bilden sich kleinste Bläschen, an denen die Trubteilchen haften bleiben und an die Oberfläche schwimmen und entfernt werden können. Es wird dabei zwischen kontinuierlicher Flotation (permanentes Abschöpfen des Schaumes von der Oberfläche) und diskontinuierlicher Flotation (jeweiliges Ablassen des klaren Mostes von unten in kurzen Zeitabständen bis maximal zwei Stunden) unterschieden. Siehe auch unter Filtration und Zentrifugieren.

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