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Wichtigste Rebsorten
Italien zählt zu den ältesten Weinbau-Ländern der Erde, die Anfänge reichen zumindest bis vor 1.000 v. Chr. zurück. Zu dieser Zeit tauchten in Mittelitalien die Etrusker auf, die Teil-Gebiete der heutigen Regionen Abruzzen, Latium, Toskana und Umbrien besiedelten. Der Ursprung der italienischen Weinkultur liegt vor allem in der griechischen Kolonisation, mit der im 10. Jahrhundert v. Chr. beginnend auf der Insel Sizilien und den heutigen Regionen Kampanien und Kalabrien griechische Weinbaukultur auf die Halbinsel gebracht wurde. Die Griechen brachten viele ihrer Rebsorten mit gaben dem für Weinbau geradezu idealen Land den Namen Oinotria. Ebenso übten zu dieser Zeit die später zum großen Feind gewordenen Phöniker (Punier), die auf Sizilien und im Mittelmeer Stützpunkte errichteten, einen Einfluss aus. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. begann ein reger Handel mit den Kelten in Gallien (Frankreich), die beträchtliche Weinmengen aus Ober- und Mittelitalien importierten.
Von all diesen Völkern lernten die Römer auch und führten die Weinbereitung zur hohen Kunst. Im 3. Jahrhundert v. Chr. war die Weinrebe auf dem gesamten Stiefel verbreitet. Im 1. Jahrhundert v. Chr. erreichte die Weinkultur einen Höhepunkt. Die Stadt Pompeji war bis zu ihrer Zerstörung durch den Vesuv-Ausbruch 79 v. Chr. das Weinhandels-Zentrum und Wein-Hauptlieferant für die Hauptstadt Rom. Die berühmtesten antiken Weine zu dieser Zeit waren Caecuber, Falerner und Surrentiner. Die Römer legten in den neu gewonnenen Provinzen in den heutigen Ländern Frankreich, Spanien, Portugal, Deutschland und England Weinberge an. Wein wurde zum Import- und Exportartikel und die Römer stellten dafür auch bereits Holzfässer her, wobei sie dies von den Kelten (Galliern) gelernt hatten.
Eine Reihe römischer Autoren verfassten über den Weinbau und Weinkultur zum Teil sehr umfangreiche Werke und ermöglichen damit ein sehr genaues Bild. Die Bandbreite reicht dabei von rein wissenschaftlichen und lehrhaften Schriften über poetische Schilderungen bis hin zu Beschreibungen über die Ess- und Trinkkultur. Hervorzuheben ist dabei Satyricon, ein Sittengemälde der römischen Oberschicht. Die wichtigsten Autoren in zeitlicher Reihenfolge sind Cato der Ältere (234-149 v. Chr.), Vergil (70-19 v. Chr.), Horaz (65-8 v. Chr.), Ovid (43 v. Chr. bis 8 n. Chr.), Columella (1. Hälfte 1. Jhdt.), Petronius (gest. 66), Plinius der Ältere (23-79) und Palladius (4. Jhdt.). Wein wurde zum Kulturträger ersten Ranges, in Fortsetzung des griechischen Dionysos-Kultes genoss der Weingott Bacchus große Verehrung. Die Römer waren bezüglich Weinbereitungs-Techniken sehr kreativ. Eine Spezialität war das Aromatisieren, um den Wein geschmackvoller und haltbarer zu machen.
Es wurde bereits perlender Wein durch Lagern der Amphoren in kaltem Quellwasser (Gärungs-Unterbrechung) erzeugt. Im ersten Jahrhundert n. Chr. beschäftigte man sich intensiv mit der Züchtung von Rebsorten und versuchte für den jeweiligen Boden die am besten geeignete Rebe zu finden. Viele der heutigen autochthonen Weintrauben stammen von den damals kultivierten antiken Rebsorten ab. Durch den Zusammenbruch des Römischen Reiches im 5. Jahrhundert und die großen Wirren der Völkerwanderung geriet die Weinkultur in Vergessenheit und wurde nur mehr durch verschiedene Ordensklöster der römisch-katholischen Kirche durch Produktion des Messweins weiter gepflegt.
Großen Aufschwung gab es dann wieder zu Beginn der Renaissance im 14. Jahrhundert. Um den Weinbau wiederzubeleben, tat Papst Paul III. (1468-1549) den französischen Wein in Acht und Bann und ließ detaillierte Übersichten über den damaligen italienischen Wein erstellen. Bereits im Jahre 1716 wurden unter Großherzog Cosimo III. (1642-1723) aus dem Geschlecht der Medici in der Toskana die Weinzonen für den Chianti festgelegt, Italien war damit eines der ersten Länder mit Herkunfts-Bezeichnung. Doch erst als im 19. Jahrhundert mit französischer Hilfe Weintypen wie Barolo, Brunello und Chianti geschaffen wurden, leitete sich ein Neubeginn ein. Mit über 2.000 verschiedenen Rebsorten hat Italien die meisten der Welt, nicht wenige davon sind noch antiken (griechischen) Ursprungs. Davon sind aber „nur“ 400 offiziell zugelassen. Der Rebsortenspiegel (2007):
Anfang der 1990er-Jahre betrug die Rebfläche noch weit über eine Million Hektar, die aber auf Grund von geförderten Rodungsprogrammen der EU um rund 200.000 Hektar reduziert wurden. Im Jahre 2007 wurden von 847.000 Hektar 45,981 Millionen Hektoliter Wein produziert. Damit liegt Italien weltweit im Spitzenfeld und rittert ständig mit Frankreich und Spanien um den ersten Platz (siehe unter Wein-Produktionsmengen). Wein wird vom Norden des Landes (Trentino-Südtirol) bis in den tiefsten Süden (Sizilien) und auf den Inseln im Mittelmeer angebaut. Mit Stand Ende 2012 sind über 400 DOC und DOCG-Zonen mit rund tausend Weintypen anerkannt, die aber nur rund 20% der Produktion ausmachen. Es gibt rund zwei Mio Traubenerzeuger, 340.000 Keller und 45.000 Weinabfüller.
Der Boden ist von großer Vielfalt geprägt, doch das Klima hat trotz lokaler Unterschiede gemeinsame Einflussgrößen. Die Alpen schirmen gegen kalte Nordwinde ab, die Apenninen bilden vom Piemont im Norden bis Sizilien im Süden eine 1.500 Kilometer lange Wetterscheide. Das Mittelmeer östlich und das Tyrrhenische Meer westlich des Stiefels sowie die zahlreichen Flüsse und Seen wirken sich bestimmend aus. Die besten Regionen haben im Durchschnitt Temperaturen zwischen 12 und 16 °C, ausreichende Schnee- und Regenfälle im Winter und warme bis heiße Sommer mit Sonnenschein bis spät in den Herbst. Die Weingärten sind von Meereshöhe bis zu 1.000 Metern hoch angelegt. Die 20 Weinbauregionen stimmen mit den politischen Regionsgrenzen exakt überein. Die Werte sind aus dem Buch „Wein“ (Hrsg. André Dominé) und stammen aus dem Jahre 2006:
Bis nach dem Zweiten Weltkrieg setzte man in Italien eher auf Masse und weniger auf Qualität. Ab den 1960er-Jahren vollzog sich dann ein tief greifender Wandel. Das erste Gebiet, in der sich das „italienische Weinwunder“ bemerkbar machte, war Chianti-Classico in der Toskana, wo ein radikaler Bruch mit der Vergangenheit vollzogen wurde. Dazu trugen unter anderem die berühmten Weingüter Antinori, Frescobaldi und Ricasoli sowie später Ca’ del Bosco in der Lombardei entscheidend bei. Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts hat sich der italienische Wein stärker verändert als in tausend Jahren davor.
Im Jahre 1963 wurde mit einem neuen Weingesetz eine umfassende Ordnung geschaffen und die neue Qualitäts-Bezeichnung „Denominazione di Origine Controllata“ (DOC) eingeführt, was in der Folge zur Qualitäts-Verbesserung entscheidend beitrug. Als erster DOC-Wein wurde 1966 Vernaccia di San Gimignano gekürt. Erst 1980 folgte für die allerbesten Weine die höchste Stufe „Denominazione di Origine Controllata e Garantita“ (DOCG). Die ersten vier DOCG-Weine in diesem Jahr waren zuerst Brunello di Montalcino und Vino Nobile di Montepulciano, dann folgten Barbaresco und Barolo.
Weitere bedeutende Änderungen gab es im Jahre 1992 mit dem nach dem italienischen Landwirtschaftsminister Giovanni Goria (1943-1994) benannten „Goria-Gesetz“, mit dem die Herkunft nochmals stärker betont und die Qualitätsstufe IGT eingeführt wurde. Der Zusatz Classico bezeichnet traditionelle Gebiete bzw. qualitativ besser gestellte Kernzonen innerhalb eines DOC- oder DOCG-Bereiches. Liegen Alkoholgehalt bzw. Höchstertrag über den Mindestwerten, ist der Zusatz Superiore, bei längerer Fassreife Riserva zulässig.
Weinkategorien: Im August 2009 wurde die EU-Weinmarktordnung mit grundlegenden Änderungen der Weinbezeichnungen und Qualitätsstufen gültig. Um den EU-Staaten Zeit für Umstellungen zu geben, gilt eine Übergangsfrist bis Ende 2011. Es gibt folgende neue Bezeichnungen bzw. Qualitätsstufen (siehe dazu auch detailliert unter Qualitätssystem):
* Vino - entspricht dem nun als Begriff verbotenen Vino da Tavola
* IGP = Indicazione Geografica Protetta (früher IGT = Indicazione Geografica Tipica)
* DOP = Denominazione di Origine Protetta (früher DOC, DOCG)
Im April 2010 wurde das neue nationale Weingesetz gültig, mit dem das Dekret Nr. 164 aus dem Jahre 1992 ersetzt wurde. Man begnügte sich nicht mit der bloßen Anpassung an das neue EU-Recht, sondern nahm ein paar substantielle Neuerungen vor. Die alten und die neuen Bezeichnungen dürfen auf dem Etikett alternativ oder zusammen verwendet werden. Diese Wahlmöglichkeit gibt es vor allem deshalb, um eine „Verflachung“ der DOCG zur DOC zu vermeiden, da ja beide bei einer ausschließlichen Verwendung von DOP vereinheitlicht werden würden und DOCG ja weiterhin qualitätsmäßig über DOC zu stellen ist. Zusammengefasst gibt es nun strengere und klarer formulierte Regelungen.
Rebsorten: Sämtliche Appellationsweine dürfen nur aus anerkannten Rebsorten gekeltert werden, für IGT-Weine sind auch unter Beobachtung befindliche Sorten zugelassen. Die Rebsorten müssen zwingend in den Produktionsreglementen genannt werden. Diese Angabe kann auch prozentual unter Einhaltung einer Toleranz von einem Prozent erfolgen (bisher war nur die Zusammensetzung der Rebsorten in den Weinbergen vorgeschrieben). Es dürfen auch Tafeltrauben vinifiziert werden; das bisherige Verbot wurde aufgehoben.
Vino: Die alte Bezeichnung „VdT“ (Vino da Tavola) ist nun verboten. Es gibt Weine ohne und mit Angabe der Rebsorten und/oder des Jahrgangs.
IGT = Indicazione Geografica Tipica = IGP: Diese nächsthöhere Qualitätsstufe entspricht einem Landwein. Auch IGT-Weine müssen in Zukunft einer chemisch-physikalischen Analyse unterzogen werden (die sensorische Prüfung bleibt hingegen weiterhin nur für DOC/DOCG-Weine vorgeschrieben). Der Wein muss dem Wesen nach eine typische, geographisch bedingte Charakteristik haben. Als Bezeichnung kann er zum Beispiel eine Region wie „Rosso di Toscana“ oder auch eine Rebsortenbezeichnung wie „Moscato di Canelli“ tragen. Die Mindestanforderungen für Alkoholgehalt und Hektar-Höchsterträge liegen unter dem DOC-Niveau. Die Bereiche sind zumeist viel größer als die DOC-Zonen, zum Beispiel gibt es einen die gesamte Region umfassenden „Toscana“. Ab den 1980er-Jahren führte die hohe Qualität einiger IGT-Weine aus der Toskana zum Begriff Super-Toskaner. Es gibt rund 120 IGT-Weine mit rund 30% der Produktion.
DOC = Denominazione di Origine Controllata = DOP: Diese Qualitätsweine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung müssen aus festgelegten Rebsorten, die in bestimmten Gebieten angebaut werden, nach festgesetzten Mengen und Methoden verarbeitet und ausgebaut werden (siehe weiter unten). Manche DOC-Zonen produzieren nur einen Wein, andere mehrere in verschiedenen Farben, Rebsorten oder Arten. Als deutschsprachiges Pendant ist für Südtiroler Weine die Bezeichnung QbA (Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete) zulässig. Die 330 DOC-Weine machen rund 25% der Produktion aus.
DOCG = Denominazione di Origine Controllata e Garantita = DOP: Diese Qualitätsweine mit kontrollierter und garantierter Ursprungsbezeichnung repräsentieren die höchste italienische „Ehrenklasse”, die besonders hoch geschätzten Weinen die Echtheit garantiert. Die knapp 80 DOCG-Weine machen nur rund 5% der Produktion aus.
DOC- und DOCG entsprechen dem französischen AOC-System. Zu den Vorgaben zählen unter anderen Rebsorten, Flaschenform, Mindestreifezeiten in Fässern und Flasche, Mindest-Alkoholgehalt, Mindest-Säure-Gehalt, Mindest-Netto-Trockenextrakt, sowie Farbe und Bouquet. Vor der Vermarktung erfolgt eine sensorische und analytische Prüfung. Seit 1992 ist auch die kontrollierte Ursprungs-Nennung von Unterzone (sottozona), Gemeinde (comune), Ortsteil (frazione), Kleinklimazone (microzona), Weingut (fattoria, cascina oder podere) und der Weinbergs-Parzelle (vigna oder vigneto) für Weine außerordentlicher Qualität möglich. Das neue Gesetz hebt somit die Bedeutung der Herkunft stärker hervor.
Die Weine oder Regionen können flexibel in der Qualitäts-Hierarchie auf- und absteigen. Das bedeutet, dass leistungsschwache DOC-Bereiche eliminiert werden können. Wenn Weine ihre Qualität fünf Jahre aufrechterhalten haben, wird ihnen der DOC- und nach weiteren fünf Jahren der DOCG-Status zuerkannt. Dies ist auch für Unterbereiche und Einzellagen (vigna) möglich, was als oberster Rang gilt. Es kann auch ein einzelner, hervorragender Markenwein DOCG-Status erlangen, wenn er „Italien Ehre macht“ (bis jetzt aber keiner). Mit Status Ende 2012 gibt es insgesamt 76 als DOCG klassifizierte Weine:
Einflussreiche italienische Weinautoren bzw. Weinkritiker sind Burton Anderson (USA, schrieb aber fast ausschließlich über Italien), Daniele Cernilli, Giancarlo Gariglio, Fabio Giavedoni, Luigi Veronelli und Franco Ziliani. Sie wirken in vielen Weinmagazinen und Weinführern wie zum Beispiel Gambero Rosso, Slow Wine und Veronelli-Guide.
Von all diesen Völkern lernten die Römer auch und führten die Weinbereitung zur hohen Kunst. Im 3. Jahrhundert v. Chr. war die Weinrebe auf dem gesamten Stiefel verbreitet. Im 1. Jahrhundert v. Chr. erreichte die Weinkultur einen Höhepunkt. Die Stadt Pompeji war bis zu ihrer Zerstörung durch den Vesuv-Ausbruch 79 v. Chr. das Weinhandels-Zentrum und Wein-Hauptlieferant für die Hauptstadt Rom. Die berühmtesten antiken Weine zu dieser Zeit waren Caecuber, Falerner und Surrentiner. Die Römer legten in den neu gewonnenen Provinzen in den heutigen Ländern Frankreich, Spanien, Portugal, Deutschland und England Weinberge an. Wein wurde zum Import- und Exportartikel und die Römer stellten dafür auch bereits Holzfässer her, wobei sie dies von den Kelten (Galliern) gelernt hatten.
Eine Reihe römischer Autoren verfassten über den Weinbau und Weinkultur zum Teil sehr umfangreiche Werke und ermöglichen damit ein sehr genaues Bild. Die Bandbreite reicht dabei von rein wissenschaftlichen und lehrhaften Schriften über poetische Schilderungen bis hin zu Beschreibungen über die Ess- und Trinkkultur. Hervorzuheben ist dabei Satyricon, ein Sittengemälde der römischen Oberschicht. Die wichtigsten Autoren in zeitlicher Reihenfolge sind Cato der Ältere (234-149 v. Chr.), Vergil (70-19 v. Chr.), Horaz (65-8 v. Chr.), Ovid (43 v. Chr. bis 8 n. Chr.), Columella (1. Hälfte 1. Jhdt.), Petronius (gest. 66), Plinius der Ältere (23-79) und Palladius (4. Jhdt.). Wein wurde zum Kulturträger ersten Ranges, in Fortsetzung des griechischen Dionysos-Kultes genoss der Weingott Bacchus große Verehrung. Die Römer waren bezüglich Weinbereitungs-Techniken sehr kreativ. Eine Spezialität war das Aromatisieren, um den Wein geschmackvoller und haltbarer zu machen.
Es wurde bereits perlender Wein durch Lagern der Amphoren in kaltem Quellwasser (Gärungs-Unterbrechung) erzeugt. Im ersten Jahrhundert n. Chr. beschäftigte man sich intensiv mit der Züchtung von Rebsorten und versuchte für den jeweiligen Boden die am besten geeignete Rebe zu finden. Viele der heutigen autochthonen Weintrauben stammen von den damals kultivierten antiken Rebsorten ab. Durch den Zusammenbruch des Römischen Reiches im 5. Jahrhundert und die großen Wirren der Völkerwanderung geriet die Weinkultur in Vergessenheit und wurde nur mehr durch verschiedene Ordensklöster der römisch-katholischen Kirche durch Produktion des Messweins weiter gepflegt.
Großen Aufschwung gab es dann wieder zu Beginn der Renaissance im 14. Jahrhundert. Um den Weinbau wiederzubeleben, tat Papst Paul III. (1468-1549) den französischen Wein in Acht und Bann und ließ detaillierte Übersichten über den damaligen italienischen Wein erstellen. Bereits im Jahre 1716 wurden unter Großherzog Cosimo III. (1642-1723) aus dem Geschlecht der Medici in der Toskana die Weinzonen für den Chianti festgelegt, Italien war damit eines der ersten Länder mit Herkunfts-Bezeichnung. Doch erst als im 19. Jahrhundert mit französischer Hilfe Weintypen wie Barolo, Brunello und Chianti geschaffen wurden, leitete sich ein Neubeginn ein. Mit über 2.000 verschiedenen Rebsorten hat Italien die meisten der Welt, nicht wenige davon sind noch antiken (griechischen) Ursprungs. Davon sind aber „nur“ 400 offiziell zugelassen. Der Rebsortenspiegel (2007):
| Rebsorte | Farbe | Synonyme bzw. Spielarten | Hektar |
| Sangiovese | rot | Brunello, Prugnolo Gentile | 85.000 |
| Trebbiano | weiß | T. d’Abruzzo, T. Romagnolo, T. Toscano | 81.500 |
| Catarratto Bianco | weiß | C. Bianco Comune, C. Bianco Lucido | 74.000 |
| Malvasia B. d. C. | weiß | Malvasia Bianca, Malvasia Candia | 50.000 |
| Montepulciano | rot | Cordisco, Morellone | 32.000 |
| Merlot | rot | - | 24.000 |
| Barbera | rot | B. Amaro, B. Mercantile, B. Nera, B. Nostrana | 23.000 |
| Negroamaro | rot | Negro Amaro, Nigroamaro | 17.000 |
| Nero d’Avola | rot | Calabrese, Calabrese d’Avola | 14.000 |
| Chardonnay | weiß | - | 12.500 |
| Lambrusco | rot | L. Grasparossa, L. Maestri, L. Marani, L. Salamino | 12.500 |
| Cab. Sauvignon | rot | Cabernet | 12.000 |
| Garganega | weiß | identisch mit Grecanico Dorato (Sizilien) | 12.000 |
| Muscat Blanc | weiß | Moscato Bianco | 12.000 |
| Aglianico | rot | Aglianico del Vulture, siehe auch unter Falerner | 10.000 |
| Incrocio Manzoni | weiß | Incrocio Manzoni 6.0.13, Manzoni Bianco | 9.500 |
| Inzolia | weiß | Ansonica, Insolia | 9.500 |
| Primitivo | rot | Primitivo di Gioia, Zinfandel | 9.000 |
| Cannonau | rot | Cannonao, Garnacha Tinta | 7.500 |
| Pignoletto | weiß | Pignoletta Bianca, Pignoletto Bolognese | 7.000 |
| Pinot Gris | weiß | Pinot Grigio | 6.700 |
| Glera | weiß | bis 2009 als Prosecco bekannt | 6.700 |
| Dolcetto | rot | Ormaesca | 6.600 |
| Cabernet Franc | rot | Cabernet Frank | 5.000 |
| Nebbiolo | rot | N. del Biela, N. Lampia, N. Michet, Spanna | 5.000 |
| Pinot Blanc | weiß | Pinot Bianco | 5.000 |
| Corvina Veronese | rot | C. Comune, C. Gentile, Cruina | 4.900 |
| Malvasia del Lazio | weiß | Malvasia Puntinato | 4.700 |
| Nerello | rot | N. Mascalese, N. Cappuccio, N. Catanese | 4.700 |
| Ancellotta | rot | Ancelotta di Massenzatico, Balsamina Nera | 4.600 |
| Gaglioppo | rot | Aglianico di Cassano, Gaglioppo Nero | 4.300 |
| Friulano | weiß | Tocai, Tocai Friulano | 4.200 |
| Syrah | rot | Neretto di Saluzzo | 4.200 |
| Vermentino | weiß | Favorita, Malvoisie de Corse, Pigato | 3.800 |
| Nuragus | weiß | Abbondosa, Nuragus Trebbiana | 3.500 |
| Pinot Noir | rot | Pinot Nero | 3.500 |
| Verdicchio Bianco | weiß | Trebbiano di Soave, Trebbiano di Lugana | 3.500 |
| Sauvignon Blanc | weiß | Sauvignon | 3.300 |
| Croatina | rot | Bonarda | 3.300 |
| Monica | rot | Monica Nera, Monica Sarda | 3.000 |
| Bombino Bianco | weiß | Ottonese, Pagadebit | 3.000 |
| Rondinella | rot | Nessuno Conosciuto | 3.000 |
| Cortese | weiß | Cortese Bianca, Bianca Fernanda | 2.900 |
| Albana | weiß | Albana di Romagna, Albana di Bertinoro | 2.800 |
| Canaiolo Nero | rot | Canajuola, Cannaiola di Marta | 2.800 |
| Ciliegiolo | rot | Aleatico di Spagna | 2.700 |
| Malvasia Nera d. B. | rot | Malvasia Nera di Lecce | 2.300 |
| Carignano | rot | Mazuelo | 1.800 |
Anfang der 1990er-Jahre betrug die Rebfläche noch weit über eine Million Hektar, die aber auf Grund von geförderten Rodungsprogrammen der EU um rund 200.000 Hektar reduziert wurden. Im Jahre 2007 wurden von 847.000 Hektar 45,981 Millionen Hektoliter Wein produziert. Damit liegt Italien weltweit im Spitzenfeld und rittert ständig mit Frankreich und Spanien um den ersten Platz (siehe unter Wein-Produktionsmengen). Wein wird vom Norden des Landes (Trentino-Südtirol) bis in den tiefsten Süden (Sizilien) und auf den Inseln im Mittelmeer angebaut. Mit Stand Ende 2012 sind über 400 DOC und DOCG-Zonen mit rund tausend Weintypen anerkannt, die aber nur rund 20% der Produktion ausmachen. Es gibt rund zwei Mio Traubenerzeuger, 340.000 Keller und 45.000 Weinabfüller.
Der Boden ist von großer Vielfalt geprägt, doch das Klima hat trotz lokaler Unterschiede gemeinsame Einflussgrößen. Die Alpen schirmen gegen kalte Nordwinde ab, die Apenninen bilden vom Piemont im Norden bis Sizilien im Süden eine 1.500 Kilometer lange Wetterscheide. Das Mittelmeer östlich und das Tyrrhenische Meer westlich des Stiefels sowie die zahlreichen Flüsse und Seen wirken sich bestimmend aus. Die besten Regionen haben im Durchschnitt Temperaturen zwischen 12 und 16 °C, ausreichende Schnee- und Regenfälle im Winter und warme bis heiße Sommer mit Sonnenschein bis spät in den Herbst. Die Weingärten sind von Meereshöhe bis zu 1.000 Metern hoch angelegt. Die 20 Weinbauregionen stimmen mit den politischen Regionsgrenzen exakt überein. Die Werte sind aus dem Buch „Wein“ (Hrsg. André Dominé) und stammen aus dem Jahre 2006:
| REGION deutsch |
REGION italienisch |
HAUPTSTADT italienisch |
HEKTAR |
| Abruzzen | Abruzzo | L’Aquila | 37.407 |
| Aostatal | Valle d’Aosta | Aosta | 726 |
| Apulien | Puglia | Bari | 105.601 |
| Basilikata | Basilicata oder Lucania | Potenza | 6.224 |
| Emilia-Romagna | Emilia-Romagna | Bologna | 61.266 |
| Friaul-Julisch-Venetien | Friuli-Venezia Giulia | Trieste | 19.513 |
| Kalabrien | Calabria | Catanzaro | 12.716 |
| Kampanien | Campania | Napoli | 28.100 |
| Latium | Latio | Roma | 29.252 |
| Ligurien | Liguria | Genua | 1.942 |
| Lombardei | Lombardia | Milano | 24.030 |
| Marken | Marche | Ancona | 19.187 |
| Molise | Molise | Campobasso | 6.282 |
| Piemont | Piemonte | Torino | 55.118 |
| Sardinien | Sardegna früher Tinakria | Cagliari | 31.131 |
| Sizilien | Sicilia | Palermo | 128.144 |
| Toskana | Toscana | Firenze | 62.501 |
| Trentino-Südtirol | Trentino-Alto Adige | Trento | 15.084 |
| Umbrien | Umbria | Perugia | 13.757 |
| Venetien | Veneto | Venezia | 72.460 |
Bis nach dem Zweiten Weltkrieg setzte man in Italien eher auf Masse und weniger auf Qualität. Ab den 1960er-Jahren vollzog sich dann ein tief greifender Wandel. Das erste Gebiet, in der sich das „italienische Weinwunder“ bemerkbar machte, war Chianti-Classico in der Toskana, wo ein radikaler Bruch mit der Vergangenheit vollzogen wurde. Dazu trugen unter anderem die berühmten Weingüter Antinori, Frescobaldi und Ricasoli sowie später Ca’ del Bosco in der Lombardei entscheidend bei. Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts hat sich der italienische Wein stärker verändert als in tausend Jahren davor.
Im Jahre 1963 wurde mit einem neuen Weingesetz eine umfassende Ordnung geschaffen und die neue Qualitäts-Bezeichnung „Denominazione di Origine Controllata“ (DOC) eingeführt, was in der Folge zur Qualitäts-Verbesserung entscheidend beitrug. Als erster DOC-Wein wurde 1966 Vernaccia di San Gimignano gekürt. Erst 1980 folgte für die allerbesten Weine die höchste Stufe „Denominazione di Origine Controllata e Garantita“ (DOCG). Die ersten vier DOCG-Weine in diesem Jahr waren zuerst Brunello di Montalcino und Vino Nobile di Montepulciano, dann folgten Barbaresco und Barolo.
Weitere bedeutende Änderungen gab es im Jahre 1992 mit dem nach dem italienischen Landwirtschaftsminister Giovanni Goria (1943-1994) benannten „Goria-Gesetz“, mit dem die Herkunft nochmals stärker betont und die Qualitätsstufe IGT eingeführt wurde. Der Zusatz Classico bezeichnet traditionelle Gebiete bzw. qualitativ besser gestellte Kernzonen innerhalb eines DOC- oder DOCG-Bereiches. Liegen Alkoholgehalt bzw. Höchstertrag über den Mindestwerten, ist der Zusatz Superiore, bei längerer Fassreife Riserva zulässig.
Weinkategorien: Im August 2009 wurde die EU-Weinmarktordnung mit grundlegenden Änderungen der Weinbezeichnungen und Qualitätsstufen gültig. Um den EU-Staaten Zeit für Umstellungen zu geben, gilt eine Übergangsfrist bis Ende 2011. Es gibt folgende neue Bezeichnungen bzw. Qualitätsstufen (siehe dazu auch detailliert unter Qualitätssystem):
* Vino - entspricht dem nun als Begriff verbotenen Vino da Tavola
* IGP = Indicazione Geografica Protetta (früher IGT = Indicazione Geografica Tipica)
* DOP = Denominazione di Origine Protetta (früher DOC, DOCG)
Im April 2010 wurde das neue nationale Weingesetz gültig, mit dem das Dekret Nr. 164 aus dem Jahre 1992 ersetzt wurde. Man begnügte sich nicht mit der bloßen Anpassung an das neue EU-Recht, sondern nahm ein paar substantielle Neuerungen vor. Die alten und die neuen Bezeichnungen dürfen auf dem Etikett alternativ oder zusammen verwendet werden. Diese Wahlmöglichkeit gibt es vor allem deshalb, um eine „Verflachung“ der DOCG zur DOC zu vermeiden, da ja beide bei einer ausschließlichen Verwendung von DOP vereinheitlicht werden würden und DOCG ja weiterhin qualitätsmäßig über DOC zu stellen ist. Zusammengefasst gibt es nun strengere und klarer formulierte Regelungen.
Rebsorten: Sämtliche Appellationsweine dürfen nur aus anerkannten Rebsorten gekeltert werden, für IGT-Weine sind auch unter Beobachtung befindliche Sorten zugelassen. Die Rebsorten müssen zwingend in den Produktionsreglementen genannt werden. Diese Angabe kann auch prozentual unter Einhaltung einer Toleranz von einem Prozent erfolgen (bisher war nur die Zusammensetzung der Rebsorten in den Weinbergen vorgeschrieben). Es dürfen auch Tafeltrauben vinifiziert werden; das bisherige Verbot wurde aufgehoben.
Vino: Die alte Bezeichnung „VdT“ (Vino da Tavola) ist nun verboten. Es gibt Weine ohne und mit Angabe der Rebsorten und/oder des Jahrgangs.
IGT = Indicazione Geografica Tipica = IGP: Diese nächsthöhere Qualitätsstufe entspricht einem Landwein. Auch IGT-Weine müssen in Zukunft einer chemisch-physikalischen Analyse unterzogen werden (die sensorische Prüfung bleibt hingegen weiterhin nur für DOC/DOCG-Weine vorgeschrieben). Der Wein muss dem Wesen nach eine typische, geographisch bedingte Charakteristik haben. Als Bezeichnung kann er zum Beispiel eine Region wie „Rosso di Toscana“ oder auch eine Rebsortenbezeichnung wie „Moscato di Canelli“ tragen. Die Mindestanforderungen für Alkoholgehalt und Hektar-Höchsterträge liegen unter dem DOC-Niveau. Die Bereiche sind zumeist viel größer als die DOC-Zonen, zum Beispiel gibt es einen die gesamte Region umfassenden „Toscana“. Ab den 1980er-Jahren führte die hohe Qualität einiger IGT-Weine aus der Toskana zum Begriff Super-Toskaner. Es gibt rund 120 IGT-Weine mit rund 30% der Produktion.
DOC = Denominazione di Origine Controllata = DOP: Diese Qualitätsweine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung müssen aus festgelegten Rebsorten, die in bestimmten Gebieten angebaut werden, nach festgesetzten Mengen und Methoden verarbeitet und ausgebaut werden (siehe weiter unten). Manche DOC-Zonen produzieren nur einen Wein, andere mehrere in verschiedenen Farben, Rebsorten oder Arten. Als deutschsprachiges Pendant ist für Südtiroler Weine die Bezeichnung QbA (Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete) zulässig. Die 330 DOC-Weine machen rund 25% der Produktion aus.
DOCG = Denominazione di Origine Controllata e Garantita = DOP: Diese Qualitätsweine mit kontrollierter und garantierter Ursprungsbezeichnung repräsentieren die höchste italienische „Ehrenklasse”, die besonders hoch geschätzten Weinen die Echtheit garantiert. Die knapp 80 DOCG-Weine machen nur rund 5% der Produktion aus.
DOC- und DOCG entsprechen dem französischen AOC-System. Zu den Vorgaben zählen unter anderen Rebsorten, Flaschenform, Mindestreifezeiten in Fässern und Flasche, Mindest-Alkoholgehalt, Mindest-Säure-Gehalt, Mindest-Netto-Trockenextrakt, sowie Farbe und Bouquet. Vor der Vermarktung erfolgt eine sensorische und analytische Prüfung. Seit 1992 ist auch die kontrollierte Ursprungs-Nennung von Unterzone (sottozona), Gemeinde (comune), Ortsteil (frazione), Kleinklimazone (microzona), Weingut (fattoria, cascina oder podere) und der Weinbergs-Parzelle (vigna oder vigneto) für Weine außerordentlicher Qualität möglich. Das neue Gesetz hebt somit die Bedeutung der Herkunft stärker hervor.
Die Weine oder Regionen können flexibel in der Qualitäts-Hierarchie auf- und absteigen. Das bedeutet, dass leistungsschwache DOC-Bereiche eliminiert werden können. Wenn Weine ihre Qualität fünf Jahre aufrechterhalten haben, wird ihnen der DOC- und nach weiteren fünf Jahren der DOCG-Status zuerkannt. Dies ist auch für Unterbereiche und Einzellagen (vigna) möglich, was als oberster Rang gilt. Es kann auch ein einzelner, hervorragender Markenwein DOCG-Status erlangen, wenn er „Italien Ehre macht“ (bis jetzt aber keiner). Mit Status Ende 2012 gibt es insgesamt 76 als DOCG klassifizierte Weine:
| DOCG-Bereich (Alternativname) | Farbe | Hauptrebsorte | Region |
| Aglianico del Taburno | rot | Aglianico | Kampanien |
| Aglianico del Vulture Superiore | rot | Aglianico | Basilikata |
| Albana di Romagna | weiß | Albana | Emilia-Romagna |
| Alta Langa | weiß, rosé | Chardonnay, PN | Piemont |
| Amarone della Valpolicella | rot | Corvina, Corvinone | Venetien |
| Asolo Prosecco | weiß | Glera | Venetien |
| Asti (Asti Spumante) | weiß | Moscato Bianco | Piemont |
| Bagnoli Friularo | rot | Raboso Piave | Venetien |
| Barbaresco | rot | Nebbiolo | Piemont |
| Barbera d’Asti | rot | Barbera | Piemont |
| Barbera del Monferrato Superiore | rot | Barbera | Piemont |
| Bardolino Classico Superiore | rot | Corvina | Venetien |
| Bardolino Superiore | rot | Corvina | Venetien |
| Barolo | rot | Nebbiolo | Piemont |
| Brachetto d’Acqui (Acqui) | rot | Brachetto | Piemont |
| Brunello di Montalcino | rot | Brunello | Toskana |
| Cannelino del Frascati | weiß | Malvasia-Sorten | Latium |
| Carmignano | rot | Sangiovese | Toskana |
| Castel del Monte Bombino Nero | rot | Bombino Nero | Apulien |
| Castel del Monte Nero di Troia Riserva | rot | Nero di Troia | Apulien |
| Castel del Monte Rosso Riserva | rot | Nero di Troia | Apulien |
| Cerasuolo di Vittoria | rot | Nero d’Avola | Sizilien |
| Cesanese del Piglio | rot | Cesanese | Latium |
| Chianti | rot | Sangiovese | Toskana |
| Chianti-Classico | rot | Sangiovese | Toskana |
| Colli Bolognesi Classico Pignoletto | weiß | Pignoletto | Emilia-Romagna |
| Colli di Conegliano | weiß, rot | verschiedene | Venetien |
| Colli Euganei Fior d’Arancio | weiß | Moscato | Venetien |
| Colli Orientali del Friuli Picolit | weiß | Picolit | F.J.Venetien |
| Conegliano-Valdobbiadene - Prosecco | weiß | Glera | Venetien |
| Dolcetto di Diano d’Alba | rot | Dolcetto | Piemont |
| Dolcetto di Dogliani Superiore | rot | Dolcetto | Piemont |
| Dolcetto di Ovada Superiore | rot | Dolcetto | Piemont |
| Elba Aleatico Passito (Aleatico P. dell’Elba) | rot | Aleatico | Toskana |
| Erbaluce di Caluso | weiß | Erbaluce | F.J.V., Venetien |
| Fiano di Avellino | weiß | Fiano | Kampanien |
| Franciacorta | weiß, rosé | Chardonnay, PN | Lombardei |
| Frascati Superiore | weiß | Malvasia-Sorten | Latium |
| Gattinara | rot | Nebbiolo | Piemont |
| Gavi (Cortese di Gavi, Gavi di Gavi) | weiß | Cortese | Piemont |
| Ghemme | rot | Nebbiolo | Piemont |
| Greco di Tufo | weiß | Greco Bianco | Kampanien |
| Lison | weiß | Tai/Friulano | F.J.V., Venetien |
| Montecucco Sangiovese | rot | Sangiovese | Toskana |
| Montefalco Sagrantino | rot | Sagrantino | Umbrien |
| Montello Rosso | rot | Merlot, Cab. Franc | Venetien |
| Montepulciano d’Abruzzo Colline Teramane | rot | Montepulciano | Abbruzzen |
| Morellino di Scansano | rot | Morellino | Toskana |
| Moscato d’Asti | weiß | Moscato Bianco | Piemont |
| Moscato di Scanzo | weiß | Moscato di Scanzo | Lombardei |
| Offida | weiß, rot | verschiedene | Marken |
| Oltrepò Pavese Metodo Classico | weiß, rosé | Pinot Noir | Lombardei |
| Piave Malanotte (Malanotte del Piave) | rot | Raboso Piave | Venetien |
| Primitivo di Manduria Dolce Naturale | rot | Primitivo | Apulien |
| Ramandolo | weiß | Verduzzo | F.J.Venetien |
| Recioto della Valpolicella | rot | Corvina, Rondinella | Venetien |
| Recioto di Gambellara | weiß | Garganega | Venetien |
| Recioto di Soave | weiß | Garganega | Venetien |
| Roero | weiß, rot | Arneis, Nebbio | Piemont |
| Rosazzo | weiß | Friulano | F.J.Venetien |
| Rosso Conero Riserva | rot | Montepulciano | Marken |
| Ruchè di Castagnole Monferrato | rot | Ruchè | Piemont |
| Soave Classico Superiore | weiß | Garganega | Venetien |
| Soave Superiore | weiß | Garganega | Venetien |
| Suvereto | rot | verschiedene | Toskana |
| Taurasi | rot | Aglianico | Kampanien |
| Torgiano Rosso Riserva | rot | Sangiovese | Umbrien |
| Val di Cornia Rosso (Rosso della Val di C.) | rot | Sangiovese, CS | Toskana |
| Valtellina Sforzato (Sfursàt) | rot | Chiavennasca | Lombardei |
| Valtellina Superiore | rot | Nebbiolo | Lombardei |
| Verdicchio dei Castelli di Jesi Riserva | weiß | Verdicchio | Marken |
| Verdicchio di Matelica Riserva | weiß | Verdicchio | Marken |
| Vermentino di Gallura | weiß | Vermentino | Sardinien |
| Vernaccia di San Gimignano | weiß | Vernaccia | Toskana |
| Vernaccia di Serrapetrona | rot | Vernaccia Nera | Marken |
| Vino Nobile di Montepulciano | rot | Sangiovese | Toskana |
Einflussreiche italienische Weinautoren bzw. Weinkritiker sind Burton Anderson (USA, schrieb aber fast ausschließlich über Italien), Daniele Cernilli, Giancarlo Gariglio, Fabio Giavedoni, Luigi Veronelli und Franco Ziliani. Sie wirken in vielen Weinmagazinen und Weinführern wie zum Beispiel Gambero Rosso, Slow Wine und Veronelli-Guide.
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