Glossar-Begriff
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Suchwort: Johanniter
Johanniter
Die weiße Rebsorte (auch FR 177-68) ist eine komplexe Neuzüchtung zwischen Riesling x (Seyve-Villard 12-481 x (Ruländer x Gutedel)). Die Kreuzung erfolgte im Jahre 1968 durch Dr. Johannes Zimmermann (1907-1998) am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg (Baden-Württemberg). Der Name ist eine Reverenz an den ehemaligen Institutsleiter und Züchter. Die mittelfrüh reifende Rebe besitzt gute Resistenz gegen beide Mehltauarten. Sie erbringt einen fruchtigen Wein, der dem Riesling ähnelt. Im Jahre 2009 belegte sie in Deutschland insgesamt 77 Hektar Rebfläche. Kleine Bestände gibt es auch in Österreich, wo sie für Weine ohne geographische Angaben zugelassen ist, sowie in der Schweiz.
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