Anmelden
Dauerhaft anmelden
Newsletter abonnieren
Der Newsletter ist kostenlos. Ihre E-Mailadresse wird nicht an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.
Infos über Wein-Plus
Mitgliedschaft
RSS
Hilfe
Social Networks
Stellenangebote
Impressum
Presse
Über Wein-Plus
Datenschutz
Partnerprojekte
Kontakt
Diese Seite in einer anderen Sprache:

 Potassium

Kalium

Glossar-Begriff
|
Informationstexte

Suchwort: Kalium

Kalium
Übersetzungen in andere Sprachen sind nur für Abonnenten verfügbar.

Das bläulichsilbrige, weiche Alkalimetall ist mit rund 2,5% Anteil das siebenhäufigste Element (K) in der Erkruste. Der Name leitet sich vom arabischen „al kalja“ für „Pottasche“ (fremdsprachlich „Pottassium“) ab, eine alte Bezeichnung für aus Holzaschen gewonnenes Kaliumcarbonat. Das reaktionsfreudige Element kommt in der Natur nur in gebundener Form vor. Es ist in vielen Mineralien wie zum Beispiel Glimmer, Feldspat, Kainit, Kalisalz, Polyhalit und Ton enthalten. Versuche mit gesteigerten Kaliumdüngungen haben gezeigt, dass Reben darauf mit einer erhöhten Produktion an Apfelsäure reagieren (siehe dazu auch unter Bodentyp). Zusammen mit anderen Faktoren hat somit Kalium einen Einfluss auf die Säure im Wein. Kaliumreiche Weine besitzen eine „gepufferte/eingebundene Säure“, die als harmonisch empfunden wird. Im Vergleich zu anderen Mineralstoffen ist Kalium in sehr hoher Menge im Most (bis 1,5 g/l) und später im Wein enthalten.

Kalium ist einer der wichtigsten Nährstoffe für das Wachstum und den Stoffwechsel des Rebstocks durch Aktivierung zahlreicher Enzyme. Vereinfacht kann man sagen, dass Kalium die Holzbildung und Pflanzenstatik stärkt. Im Detail wird die Bodendurchlässigkeit erhöht, die Photosynthese, Blüten- und Fruchtbildung, Holzreife und Zuckerbildung gefördert, sowie der Eiweißstoffwechsel und über die Spaltöffnungen der Blätter der Wasserhaushalt reguliert. Ein hoher Gehalt an Kalium verleiht dem Boden eine durchlässige Krümeligkeit mit gutem Wasserabzug. Bei schweren Böden kann Kalium an Tonmineralen festgelegt (angebunden) werden und ist damit nicht mehr pflanzenverfügbar. Ein zu niedriger Kaliumgehalt führt zu Wasserverlust durch zu starke Verdunstung. Er äußert sich durch dunkelviolette, dunkelbraune oder schwärzliche Blattverfärbungen, wellige Verwerfungen und ölig glänzende Blätter, sowie auffallend kleine Trauben. Eine Düngung erfolgt in Form von Kalisalzen (Kaliumchlorid) und Kaliumsulfaten. Ein ausgewogenes Verhältnis zu Kalzium und Magnesium hat hohe Bedeutung und muss deshalb berücksichtigt werden. Die Kaliumverbindung Kaliumpyrosulfit wird im Weinbau als Antioxidationsmittel eingesetzt.

Diese Seite mit Link und weiterführenden Informationen online lesen!
Dazu einfach oben rechts im Suchfeld den Infocode 3.0.3317 eingeben.