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 Mönchsberg

Mönchberg

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Suchwort: Mönchberg

Mönchberg

Häufiger Einzellagenname im deutschen Sprachraum, die sich zumeist von einem durch ein Kloster (Mönche) betriebenes Weingut ableitet. Neben den unten vier im Detail beschriebenen gibt es Einzellagen dieses Namens auch noch in den Gemeinden Hergenfeld, Hüffelsheim (beide Nahe), Mönchstockheim (Franken) und Volxheim (Rheinhessen).

Gemeinde Mayschoss im Anbaugebiet Ahr: Die Bezeichnung geht auf ehemaligen klösterlichen Besitz der Augustinerabtei Klosterrath bei Aachen zurück. Die nach Westen bis Südosten ausgerichteten Weinberge in 140 bis 260 Meter Seehöhe mit 10 bis 75% Steigung umfassen 43 Hektar Rebfläche. Sie bestehen aus steinigen bis leicht lehmigen Grauwacke- und Schieferverwitterungsböden. Der oberhalb anschließende Wald schützt vor Kaltlufteinbrüchen. Die nach Süden ausgerichteten Steilterrassen zählen zum besten Bereich der inhomogenen Lage. Es werden vor allem die Sorten Riesling und Spätburgunder kultiviert. Anteile haben zum Beispiel die Weingüter Deutzerhof und Jean Stodden.

Gemeinde Bad Kreuznach im Anbaugebiet Nahe: Der Name wurde bereits im Jahre 1476 erstmals dokumentarisch erwähnt. Der Berg hat seinen Namen nach den Zisterziensermönchen des Klosters Eberbach, die den heute noch vorhandenen Neuhof mit den umliegenden Flächen bewirtschafteten. Der nach Südosten bis Süden ausgerichtete Weinberg mit bis zu 60% Hangneigung umfasst 30 Hektar Rebfläche auf kiesigem Lehm. Hier werden unter anderem Riesling, Scheurebe und Portugieser kultiviert. Anteile an der Lage haben zum Beispiel die Weingüter Anheuser Paul und Reichsgraf von Plettenberg.

Gemeinde Stetten (Kernen-Stetten, Bereich Remstal-Stuttgart) im Anbaugebiet Württemberg: Hier werden Riesling, Gewürztraminer und Trollinger angebaut. Anteile haben z. B. die Weingüter Aldinger Gerhard, H. Bader, Haidle Karl, Medinger und Wöhrwag.

Gemeinde Untertürkheim (Bereich Remstal-Stuttgart) im Anbaugebiet Württemberg: Der Name geht auf den einstigen Besitz des Klosters Zwiefalten zurück. Ein Teil kam im Jahre 1671 in Besitz des Hauses Württemberg. Die von Westnordwesten bis Südosten ausgerichteten Weinberge mit 5 bis 50% Hangneigung umfassen 184 Hektar Rebfläche auf Gipskeuperböden mit leichtem Mergel. Hier werden hauptsächlich die Sorten Lemberger, Spätburgunder, Trollinger und Riesling angebaut. Anteile an der Lage haben zum Beispiel die Weingüter Herzog von Württemberg und Weinmanufaktur Untertürkheim.

Im französischen Elsass gibt es die Grand-Cru-Lage Moenchberg.

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