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In diesem skandinavischen Land gibt es große Einschränkungen bezüglich Alkohol-Genuss (siehe auch unter Prohibition). Wein und Spirituosen kann man nicht in normalen Läden, sondern nur in den speziellen staatlichen Verkaufsstellen „Vinmonopolet“ kaufen. In Supermärkten erhält man nur Bier, an Tankstellen darf überhaupt kein Alkohol verkauft werden. Restaurants und Cafés benötigen eine Schankerlaubnis, um Alkohol anbieten zu können. Das Mindestalter zum Kauf von Bier und Wein beträgt 18 Jahre, für Spirituosen 20 Jahre. Sehr beliebt sind Beerenweine, zum Beispiel aus crowberrys (norw. krekling), die auch mit Kräutern versetzt werden. Als Nationalgetränk (Vikingdrink) gilt der nach Art eines Met erzeugte „Mjød“ aus Honig und Kräutern. Für einen Weinbau ist es zu kalt.
Es gab aber einige Jahre einen kleinen Weinproduzenten namens „Hallingstad Gård“ nahe der Stadt Horten im Bezirk Vestfold. Der Ort liegt am 60. Breitengrad, rund 100 Kilometer südlich von Oslo nahe der Küste zum Skagerrak. Der Winzer Svein Hansen legte hier 1992 einen Weinberg mit nur 2.000 Rebstöcken eines kanadischen Klons des Pinot Noir an. In den Jahren 1995 bis 1999 wurden nur je 75 Kisten (900 Flaschen) Wein produziert. Der Wein heißt „L’Esprit d’Edvard Munch“, wird aber derzeit nicht mehr erzeugt (Stand 2004). Er wurde nach dem bekannten norwegischen expressionistischen Maler und Graphiker Edvard Munch (1863-1944) benannt. Jedes Jahr zierte ein anderes Bild von diesem Maler das Flaschen-Etikett. Munch war ein exzessiver Trinker, der in einigen seiner Werke auch das Thema Wein verwendete, zum Beispiel in den Bildern „Selbstbildnis mit Weinflasche“ und „Roter wilder Wein“. Mit Schnaps und Wein versuchte der hochsensible Künstler oft schon früh morgens, seinen extremen Gefühlsschwankungen Herr zu werden.
Es gab aber einige Jahre einen kleinen Weinproduzenten namens „Hallingstad Gård“ nahe der Stadt Horten im Bezirk Vestfold. Der Ort liegt am 60. Breitengrad, rund 100 Kilometer südlich von Oslo nahe der Küste zum Skagerrak. Der Winzer Svein Hansen legte hier 1992 einen Weinberg mit nur 2.000 Rebstöcken eines kanadischen Klons des Pinot Noir an. In den Jahren 1995 bis 1999 wurden nur je 75 Kisten (900 Flaschen) Wein produziert. Der Wein heißt „L’Esprit d’Edvard Munch“, wird aber derzeit nicht mehr erzeugt (Stand 2004). Er wurde nach dem bekannten norwegischen expressionistischen Maler und Graphiker Edvard Munch (1863-1944) benannt. Jedes Jahr zierte ein anderes Bild von diesem Maler das Flaschen-Etikett. Munch war ein exzessiver Trinker, der in einigen seiner Werke auch das Thema Wein verwendete, zum Beispiel in den Bildern „Selbstbildnis mit Weinflasche“ und „Roter wilder Wein“. Mit Schnaps und Wein versuchte der hochsensible Künstler oft schon früh morgens, seinen extremen Gefühlsschwankungen Herr zu werden.
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