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Suchwort: Osteiner
Osteiner
Die weiße Rebsorte ist eine Neuzüchtung zwischen Riesling x Silvaner. Die Züchtung erfolgte durch Dr. Heinrich Birk (1898-1973) im Jahre 1928 an der Forschungsanstalt Geisenheim im Rheingau, der Sortenschutz wurde 1984 erteilt. Mit dem Namen wurde Graf Friedrich Karl Maximilian von Ostein (1735-1809) geehrt, der in Geisenheim das Ostein’sche Palais und eine Landschaftspark errichten ließ. Die frostharte, ertragreiche Rebe ist widerstandsfähig gegen Mehltau und Pilze. Sie erbringt einen säurebetonten Wein, der dem Riesling ähnelt. Die Sorte ist auf wenigen Hektar im Versuchsanbau, bei der Erhebung in 2009 wurde aber kein Bestand ausgewiesen. Eine kleine Fläche gibt es in Neuseeland.
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