Peloponnes
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Peloponnes
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Im Süden des Festlandes von Griechenland gelegene Insel mit rund 21.000 km² (neugr. Morea). Sie ist durch den 1893 künstlich angelegten über sechs Kilometer langen schmalen Kanal von Korinth komplett vom Festland abgetrennt. Auf dem Peloponnes befinden sich die Hochburgen antiker Kultur wie Epidaurus, Mistra, Mykene, Olympia und Sparta. Schon in der Antike bestand hier eine blühende Weinkultur. An der Südwestspitze liegt die Hafenstadt Monemvasia, die im Mittelalter ein berühmter Umschlagplatz für süße Dessertweine war und von der sich der Name für die vielen Malvasiasorten ableitet.
Auf dem Peloponnes wird rund ein Viertel des griechischen Weines erzeugt. In großen Mengen werden auch viele verschiedene Tafeltrauben und Rosinen (Korinthen) produziert, diese Rebflächen liegen vor allem entlang der Küste vom Golf von Korinth und am Ionischen Meer. Das Klima ist sehr unterschiedlich, im Westen gibt es reichliche Niederschläge, im Osten jedoch lange Trockenperioden. Hier gibt es die meisten Appellationen mit kontrolliertem Ursprung (OPAP), es werden aber auch viele Landweine produziert. Der Großteil der Weinproduktion konzentriert sich im Norden in der mit rund 4.000 Hektar größten Appellation Patras. Im gebirgigen Zentrum liegen die bis zu 800 Meter hoch gelegenenen Bereiche Nemea (2.100 Hektar) und Mantinia. Bekannte Produzenten sind Constantin, Gioulis, Douros, Kokkalis, Kourtakis, Lafkiotis, Mercouri, Monemvasia, Oenoforos, Papantonis, Spyropoulos, Skouras, Stavropoulos, Tetramythos.
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