Rathay
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Rathay
Die rote Rebsorte (auch Klosterneuburg 1355-3-33) ist eine Neuzüchtung zwischen Blauburger x Klosterneuburg 1189-9-77 (Seyve Villard 18-402 x Blaufränkisch). Die Kreuzung erfolgte im Jahre 1970 durch Dr. Gertraud Mayer am Klosterneuburger Weinbauinstitut (Rebschule Langenzersdorf). Mit dem Namen wurde der ehemalige Instituts-Direktor Emerich Ráthay (1845-1900) geehrt. Die Sorte ist widerstandsfähig gegen beide Mehltauarten und bis minus 25 Grad frostverträglich. In Österreich wurde sie im Jahre 2000 als Qualitätswein-Rebsorte zugelassen. Bei der Erhebung im Jahre 2009 wurden neun Hektar Bestand festgestellt. Die Rebe erbringt einen gerbstoff- und extraktreichen Rotwein mit tiefdunkler, blauroter Farbe und vollmundigem Bouquet, der sich gut für einen Barrique-Ausbau eignet. Eine ähnliche Neuzüchtung ist die „Schwesternsorte“ Roesler.
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