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Rebmesser

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Suchwort: Rebmesser

Rebmesser

Traditionelles, vielseitiges Werkzeug des Winzers für den Rebschnitt, für das Entlauben sowie für das Abschneiden der Trauben bei der Weinlese. Solche werden aber auch allgemein für Arbeiten im Garten und im Forst verwendet. Ein Rebmesser (auch Reber) besitzt eine einschneidige, sichelförmig gebogene Klinge mit nach unten gebogener Spitze, die auf der Innenseite der Krümmung geschärft ist. In dieser Form wurde es bereits von den Römern verwendet und wurde auch recht häufig bei archäologischen Ausgrabungen (zum Beispiel in Georgien) gefunden. Rebmesser sind auch ein häufiges Motiv in Wappen von Weinbaugemeinden oder von Weingütern. Lokal übliche Bezeichnungen sind Gertel (Schweiz), Hippe oder Heppe (Deutschland, Österreich), Mutz (Schweiz), Sesel (Deutschland) und Ziegenmesser. Hippe ist eine alte Bezeichnung für die Ziege; vermutlich ist der Name von der Form der Messerklinge abgeleitet, die einem Ziegenhorn ähnelt. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts wurde das Rebmesser zunehmend von der Rebschere abgelöst.

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