Glossar-Begriff
|
Informationstexte
Suchwort: Reichensteiner
Reichensteiner
Die weiße Rebsorte (auch Geisenheim 18-92) ist eine Neuzüchtung zwischen Müller-Thurgau x (Madeleine Angevine x Weißer Calabreser). Der Name leitet sich von der Burg Reichenstein bei Trechtingshausen im Rheingau ab. Die Kreuzung der Vatersorte erfolgte im Jahre 1939 durch Dr. Heinrich Birk (1898-1973), die zweite Kreuzung mit dem Müller-Thurgau wurde von Dr. Helmut Becker (1927-1990) in Geisenheim (Rheingau) durchgeführt. Der gelbgrüne Wein hat einen Muskatton mit einem blumigen Bouquet. Der Sortenschutz wurde 1978 erteilt. Im Jahre 2009 belegte sie in Deutschland 100 Hektar Rebfläche, die Tendenz ist fallend. Kleine Bestände gibt es auch in England und Neuseeland.
| Werbung |
![]() |
