Anmelden
Dauerhaft anmelden
Newsletter abonnieren
Der Newsletter ist kostenlos. Ihre E-Mailadresse wird nicht an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.
Infos über Wein-Plus
Mitgliedschaft
RSS
Hilfe
Social Networks
Stellenangebote
Impressum
Presse
Über Wein-Plus
Datenschutz
Partnerprojekte
Kontakt
Diese Seite in einer anderen Sprache:

 Roesler Leonhard

Roesler Leonhard

Glossar-Begriff
|
Informationstexte

Suchwort: Roesler Leonhard

Roesler Leonhard

Der deutsche Chemiker und Weinbaufachmann Dr. Leonhard Roesler (1839-1910) studierte Chemie in Erlangen und Göttingen. Ab dem Jahre 1867 war er als ordentlicher Professor an der großherzoglich badischen Technischen Hochschule in Karlsruhe (Baden-Württemberg) tätig. Hier beschäftigte sich bereits vor allem mit weinchemischen Fragen. Während dieser Zeit gab er gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Dr. Adolph Blankenhorn (1843-1906) die „Annalen der Oenologie“ heraus. Im Jahre 1870 wurde er mit der Leitung der neu etablierten und - neben der von Freiherr August-Wilhelm Babo (1827-1894) geleiteten Weinbauschule - damals selbständigen Oenochemischen Versuchs-Station am Klosterneuburger Weinbauinstitut (NÖ) betraut. Im Jahre 1872 wies er an einem Burgunder-Rebstock in der Lage „Weidlinger Spitz“ die Reblaus nach. Er half tatkräftig mit, den Schädling zu erforschen und zu bekämpfen.

Sein Schwiegersohn war der ebenfalls am Institut tätige und spätere Direktor Wenzel Seifert (1862-1942). In seinem umfangreichsten Werk einer umfassenden Weinstatistik publizierte Roesler die Analysen einer riesigen Anzahl von Weinen aus allen Kronländern der Habsburg-Monarchie und den wichtigsten europäischen Weinländern. Roesler war im Jahre 1884 auch Mitbegründer des Vereins zum Schutze des österreichischen Weinbaus. Sein Mitarbeiter Felix von Thümen (1839-1892) beschrieb 1877 einen bis dahin unbekannten Pilz (einen Rebstock-Wurzelschimmel) und nannte diesen „Roesleria hypogaea“. Zu Ehren von Roesler wurde im Jahre 1931 in Klosterneuburg ein Gedenkstein enthüllt. Eine im Jahre 1970 in Klosterneuburg kreierte rote Rebsorte wurde nach ihm als Roesler benannt.

Diese Seite mit Link und weiterführenden Informationen online lesen!
Dazu einfach oben rechts im Suchfeld den Infocode 3.0.1964 eingeben.