Verdejo
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Verdejo
Die weiße Rebsorte stammt aus Spanien. Der Name bedeutet „Grünlicher“ und deutet auf die auffällige blaugrüne Farbe der Trauben hin. Synonyme sind Albillo de Nava, Botón de Gallo Blanco, Verdeja und Verdejo Blanco. Sie darf trotz scheinbar darauf hinweisender Synonyme bzw. Namensähnlichkeiten nicht mit den Sorten Damaschino, Godello (ein Geschwister), Verdejo Serrano, Verdelho oder Verdello verwechselt werden. Die Sorte ist keine farbliche Mutation von Trousseau Noir (mit Synonym Verdejo Negro) und es gibt keine Verbindung zur Sorte Pedral (mit Synonym Verdejo Colorado). Die angebliche Gleichheit mit der Sorte Planta Fina (Damaschino) hat sich als falsch herausgestellt.
Die früh reifende Rebe ist resistent gegen Dürre, jedoch anfällig für Echten Mehltau. Sie erbringt aromatische, extraktreiche Weine mit Aromen nach Lorbeer und Bittermandeln mit bei reiferen Weinen nussigem Charakter, die auch Alterungspotential besitzen. Diese werden oft mit Macabeo, Palomino und Sauvignon Blanc verschnitten, aber auch zunehmend sortenrein ausgebaut. Sie werden auch für die Produktion von Schaumwein und gespriteten Weinen herangezogen. Die Sorte wird in den Regionen Kastilien-Léon, La Mancha und Extremadura angebaut. Die Anbaufläche in Spanien beträgt 11.400 Hektar.
Quelle: Wine Grapes / J. Robinson, J. Harding, J. Vouillamoz / Penguin Books Ltd. 2012
Verdejo