Welschriesling
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Welschriesling
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Die Herkunft dieser spät reifenden, weißen Rebsorte ist unbekannt. Nach einer der Theorien stammt sie angeblich aus Rumänien, wo sie auch weit verbreitet ist. Trotz der Namens-Ähnlichkeit ist sie nicht direkt mit dem Riesling verwandt (welsch bedeutet fremd oder ausländisch). Es laufen auch Bestrebungen, den zur Verwirrung beitragenden Namen auf Rizling zu ändern. Synonyme sind Aminea Gemela, Biela Sladka, Bielasladka Grasica, Glasica, Grasavina Talijanska, Grasevina, Grasica, Groshevina, Italianski Rizling, Laski Rizling, Nemes Olasz Rizling, Olasriesling, Olasz Rizling, Petit Riesling, Petracine, Rakusky Rizling, Riesler, Riesli, Riesling Italian, Riesling Italico, Risling Italyanskii, Risling Vlashskii, Rismi, Rizling Italico, Ryzlink Vlasský, Talianska Graseviana, Talijanski Rizling und Vlasak.
Der säurebetonte und mit einem Bouquet nach Nuss und Heu ausgestattete Welschriesling ist vor allem als leichter, fruchtiger Sommerwein beliebt. Er wird auch gerne für Mischungen mit Mineral- oder Sodawasser verwendet (siehe dazu unter Gespritzter). Die Sorte ist vor allem in Mitteleuropa und in den osteuropäischen Ländern verbreitet, aber auch in China zu finden. Weltweit belegt sie immerhin insgesamt 50.000 Hektar Rebfläche. In Österreich war sie 2009 mit 3.597 Hektar und 8% Anteil die am drittmeisten angebaute Rebsorte. In der Steiermark werden vor allem prickelnde und jung zu trinkende Weine daraus gekeltert. Vor allem im Burgenland eignet sich der Welschriesling besonders gut für höhere Prädikate wie Beerenauslese und Trockenbeerenauslese. In Österreich wird er auch häufig für die Herstellung von Sekt verwendet. In Deutschland ist er kaum vertreten. Der Welschriesling war Partner bei den Neuzüchtungen Bussanello, Cosmo, Dalmasso 12-40, Flavis, Goldburger, Goldriesling (2), Italica, Julie, Nosztori Rizling, Rani Rizling und Sarba.
Welschriesling