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Suchwort: Zitate

Zitate
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Es gibt unzählige Anekdoten, Geschichten und Legenden über den Wein. Schon in uralten Schriften und Religionswerken ist Wein ein sehr beliebtes und zentrales Thema. Ein gutes Beispiel ist die Bibel, in der unzählige Zitate über und im Zusammenhang mit dem Wein enthalten sind. Eines der schönsten ist das im Psalm 104/15: Der Wein erfreut des Menschen Herz. Wein und Liebe sind eine wunderbare Verbindung und nicht wenige Menschen verdanken wahrscheinlich ihr Dasein ein paar Gläsern genossenen Weines. Der Volksmund drückt das treffend so aus: Wo Bacchus das Feuer schürt, sitzt Frau Venus am Ofen. Von vielen berühmten Persönlichkeiten existieren Anekdoten und Zitate über den Wein. Eine wahre Liebeserklärung an den Champagner stammt zum Beispiel von Madame Lily Bollinger (1899-1977), der berühmten Chefin des gleichnamigen Champagner-Hauses.

Eine der schönsten Anekdoten stammt vom französischen Staatsmann Fürst Charles Maurice Talleyrand-Périgord (1754-1838), die von der Kultur des Weingenusses handelt. Im Bremer Ratskeller, dessen Weinkarte zu den umfangreichsten der Welt zählt, steht der Spruch: Ein Dichten ist auch das Weingenießen, nur dass die Verse nach innen fließen. Über kein Thema (ausgenommen die Liebe) gibt es mehr Gedichte und Lieder als über den Wein. Ein schönes Beispiel ist das Lied vom Kreislauf des Weines. Der Text stammt von Theobald Kerner (1817-1907), dem Sohn des bekannten Justinus Kerner (1786-1862), nach dem eine Rebsorte benannt ist. Vertont wurde es von Kurt Lissmann (1902-1983):

Aus der Traube in die Tonne, aus der Tonne in das Fass,
Aus dem Fasse dann oh Wonne, in die Flasche und ins Glas.
Aus dem Glase in die Kehle, in den Magen durch den Schlund,
Und als Geist dann in die Seele, und als Wort dann in den Mund,
Aus dem Worte etwas später, formt sich ein begeisternd Lied,
Das durch Wolken in den Äther, mit der Menschheit Jubel zieht,
Und im nächsten Frühling wieder, fallen dann die Lieder fein,
Nass als Tau auf Reben nieder, und daraus wird wieder Wein.


Nach dem griechischen Lyriker Anakreon (~580-495 v. Chr.) ist die Anakreontik benannt, eine Stilrichtung in der Dichtung, dies sich mit der Freude am Leben beschäftigt, zu der unter anderem auch der Weingenuss zählt. Der Schweizer Schriftsteller Fridolin Tschudi (1912-1966) hat zum Thema den Reim „Anakreontischer Imperativ“ verfasst:

Mit Verstand ein Wein’lein schlürfen, Froh sein, dass wir leben dürfen,
Eine hübsche Jungfer küssen, Nie sich sklavisch ducken müssen,
Freundschaft mit den Freunden pflegen, Möglichst sich normal bewegen,
Keinem die Erfolge neiden, Dankbar werden und bescheiden,
Aber mit sich selbst im Klaren, Dennoch seinen Stolz bewahren,
Die Talente frei entfalten, Kritisch sich und wach verhalten,
Gegen die Vergreisung kämpfen, Seine eig’ne Stimme dämpfen,
Auch die Gegner gelten lassen, Weder sich noch and’re hassen,
Niemals wegen Nichtigkeiten, Blau sich ärgern oder streiten,
Oder hypochondrisch werden, Und sein Glück dadurch gefährden,
Sondern still sein Wein’lein schlürfen, Und - solange wir’s noch dürfen,
Die erwähnte Jungfer küssen. Das ist alles was wir sollen,
Respektive können sollen, respektive können müssen.


Wohl kein anderer Zweig der Landwirtschaft ist in so großem Ausmaß von den Unbilden der Witterung abhängig bzw. betroffen wie der Weinbau. Immer wieder werden die Reben während der Vegetations-Periode durch Regen, Hagel und Fröste sowie auch zahlreiche Rebstock-Feinde (Schädlinge und Krankheiten) in Mitleidenschaft gezogen. In Österreich gibt es dafür einen Vers, der in zahllose Fassböden eingeritzt ist und des Winzers Leiden und Sorgen treffend ausdrückt: Im Winter a Gfrier (Frost), im Frühjahr koa Blia (keine Blüte), im Sommer a Dia (Dürre) und im Herbst koa G’schia (kein Geschirr). Nachdem alles erdenklich schlechte eingetreten ist, gibt es erstaunlicherweise im Herbst doch reiche Ernte, aber neues Ungemach: das Geschirr (Behälter) zum Ernten fehlt. Fazit: der Winzer jammert immer. Es gibt eine Unzahl von Bauernregeln (Winzerregeln) mit dem Versuch, das Wetter vorherzusagen. Diese stehen oft in Beziehung zu Gedenktagen von Weinheiligen, die Winzer und Weinberg durch Anrufen vor Unheil schützen sollen.

Schon seit undenklichen Zeiten bis heute waren und sind viele berühmte Persönlichkeiten Weinliebhaber. Und zahlreiche Künstler und Denker (Philosophen, Musiker, Schriftsteller, Dichter und Maler) haben den Wein nicht nur geliebt und regelmäßig genossen, sondern auch als Inspiration und Stimulans für ihre Werke verwendet. Dies wird unter anderem Ludwig van Beethoven, Johann Wolfgang von Goethe, Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Franz Schubert nachgesagt. Der Schriftsteller Edgar Allan Poe (1809-1849) gilt als Begründer der Kriminalromane. In seinen spannenden, unheimlichen Detektiv-Geschichten baut er in scharfsinniger Weise die Handlungs-Struktur raffiniert auf und führt sie zum Höhepunkt. Beim Schreiben hat er regelmäßig Alkohol getrunken und ließ sich bei Unterbrechungen wieder davon inspirieren, um in die fantastische Gedankenwelt seiner Geschichten zurückzufinden und den Handlungsfaden fortsetzen zu können. Ihm gedachte über 70 Jahre an seinem Grab mit einem Glas Cognac der geheimnisvolle „Poe-Toaster“.

Damit soll aber nicht gesagt sein, dass Weingenuss sozusagen allen Menschen prinzipiell die Fähigkeit verleiht, künstlerisch tätig zu sein oder besondere Talente und Fähigkeiten bewirkt, die ohne Wein nicht existent wären (so im Sinne, man trinke ein paar Gläser Wein und schon ist man ein Friedrich von Schiller). Der deutsche Schriftsteller und Dichter Ludwig Tieck (1773-1853) beschreibt das wie folgt: Es ist eine platte Ansicht zu glauben, dass der Wein unmittelbar, an sich selbst, alle die Wirkungen hervorbringt, die wir ihm zuschreiben; nein, sein Duft und Hauch erweckt nur Qualitäten, die in uns ruhn. Der österreichische Schriftsteller Peter Rosegger (1843-1918) hat in ähnlicher Weise das noch umfassender beschrieben und dem Wein eine Liebeserklärung gemacht (siehe dort). Die meisten der nun folgenden Zitate zeichnen ebenfalls ein positives Bild des Wein- bzw. Alkoholgenusses. Das erste Beispiel ist deshalb ein Hinweis auf maßvollen Konsum:

Alkohol ist ein hervorragendes Lösungsmittel. Es löst Familien, Ehen, Freundschaften, Arbeitsverhältnisse, Bankkonten, Leber und Gehirnzellen auf. Es löst nur keine Probleme.

Unbekannte Quelle: Wo Bacchus das Feuer schürt, sitzt Frau Venus am Ofen.

Unbekannte Quelle aus dem alten Rom: Ohne Ceres und Bacchus friert Venus.

Unbekannte Quelle: Wein ist die Vermählung von Himmel und Erde.

Unbekannte Quelle: Wein ist der gute Geist der Geselligkeit. Er weckt die Lebensgeister, macht den Sorgenvollen optimistisch, den Mürrischen heiter, den Reichen zugänglich und den Introvertierten gesprächig.

Unbekannte Quelle: Der Betrunkene sagt, was der Nüchterne denkt.

Unbekannte Quelle: Im Becher ersaufen mehr Leute als im Bach.

Deutsche Quelle (Inschrift auf einem Fass): Winket Dir der Wein im Becher, greife zu und trinke frisch, aber nicht mit jedem Zecher setze Dich an einen Tisch.

Japanische Quelle - über das richtige Maß: Erst trinkt der Mensch Sake, dann trinkt die Sake Sake, und schließlich trinkt die Sake den Menschen.

Schwedische Quelle: Regen lässt das Gras wachsen, Wein das Gespräch.

Englische Quelle: When wine is in, wit ist out (Wenn Wein intus ist, dann ist der Verstand ausgeschaltet).

Abraham a Sancta Clara (1644-1709), berühmter Prediger im alten Wien und Schriftsteller, Verfasser des Sauffnarren: Der Wein ist eine Medizin, wenn er aber ohne eine Manier getrunken wird, ist er ein Gift. Der Wein ist eine Erquickung des Herzens, wenn er aber ohnmäßig getrunken wird, ist er ein Tod der Seele.

Alkäus (600 v. Chr.), griechischer Lyriker von der ägäischen Insel Lesbos mit dem wohl meistzitierten Ausspruch über Wein: In vino veritas (Im Wein ist Wahrheit).

Archilochos von Palos (700-645 v. Chr.), griechischer Lyriker, über die Wirkung des Weines bei langer Seefahrt: Durch die Ruderbänke reicht die Becher, öffnet alle Krüge für die Zecher, wie könnten wir bei so viel Wein, die ganze Nachtwach` über nüchtern sein?

Aristophanes (445-385 v. Chr.), griechischer Komödiendichter: Du wagst des Wein’s erfinderische Kraft zu schmäh’n? Was fändest du beflügelnd mehr die Tat, als Wein?

Aristoteles (384-322 v. Chr.), griechischer Philosoph, über die positive Inspiration von Künstlern durch Weingenuss: Vergeblich klopft, wer ohne Wein ist, an der Musen Pforte.

Augustinus (354-430), bedeutendster christlicher Kirchenlehrer und Philosoph: Spiritus non potset habitare in sicco (Im Trockenen kann der Geist nicht wohnen).

Charles-Pierre Baudelaire (1821-1867), französischer Dichter und Lyriker (Intime Tagebücher, Die Blumen des Bösen, Die künstlichen Paradiese): Der Wein ist wie der Mensch, man wird niemals recht wissen, bis zu welchem Grade man ihn schätzen oder verachten, ihn lieben oder hassen kann. Ebenso weiß man nicht, wie viele hervorragender Handlungen oder ungeheuerlicher Missetaten er fähig ist. Seien wir also nicht grausamer gegen ihn als wie gegen uns selber und behandeln wir ihn als unseresgleichen.

Benedikt (480-542), Gründer der Benediktiner gab - neben „Ora et labora“ - als Ordensregel vor: Es geschieht nur ungern, dass wir bestimmen, wie viel andere essen oder trinken sollen. Dennoch glauben wir unter Berücksichtigung schwächerer Brüder, dass eine Hemina (etwa 0,27 l) am Tag ausreichend sei. Jene jedoch, denen Gott die Gabe der Enthaltsamkeit verliehen, mögen wissen, dass ihrer besonderer Lohn harrt.

Papst Benedikt XIV. (1675-1758) nach dem Genuss von ungarischem Tokajer, den ihm Maria Theresia als Geschenk gesendet hatte: Benedikta sit terra, quae te germinavit; Benedicta mulier, qui te misit; Benedictus ego, qui te bibi (Gesegnet ist das Gebiet, das dich brachte; Gesegnet die Frau die dich schickte; Gesegnet sei ich, der dich trinkt).

Rudolf G. Binding (1867-1938), deutscher Stabsoffizier und Schriftsteller (Moselfahrt aus Liebeskummer - das Zitat stammt daraus): Wein ist Denken und Tun, Wein ist Wachstum und Wohlstand, Wein ist Sorge und Genuss der Menschen. Wein ist Rede und Antwort.

Giovanni Boccacio (1313-1375), italienischer Dichter (Decamerone): Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, dass man nichts genossen hat.

Lily Bollinger (1899-1977), legendäre Chefin des Champagner-Hauses: Ich trinke ihn, wenn ich glücklich bin, und ich trinke ihn auch, wenn ich traurig bin. Manchmal trinke ich ihn, wenn ich allein bin; in Gesellschaft trinke ich ihn sowieso. Selbst wenn ich keinen Appetit habe, nehme ich gern ein Gläschen zu mir. Und wenn ich Appetit habe, greife ich natürlich auch zu ihm. Aber sonst rühre ich ihn nicht an, außer - wenn ich durstig bin.

Ludwig Börne (1786-1837), deutscher Journalist, Feuilletonist, Literatur- und Theater-Kritiker: Man ist nur Herr, sich den ersten Becher zu versagen, nicht den zweiten.

Jean Anthèlme Brillat-Savarin (1755-1826), französischer Gastrosoph, Philosoph und Schriftsteller (Physiologie des Geschmacks - höheres Tafelvergnügen): Beim Bordeaux bedenkt, beim Burgunder bespricht, beim Champagner begeht man Torheiten.

Wilhelm Busch (1832-1908), deutscher Dichter und Zeichner (Max und Moritz): Wer als Wein- und Weiberhasser jedermann im Wege steht, der esse Brot und trinke Wasser, bis er daran zugrunde geht. Und ein zweites Zitat: Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben. Busch liebte den Riesling aus der Pfalz (siehe unter Bassermann-Jordan).

Jules Chauvet (1907-1989), französischer Privatgelehrter, der über die Weinbereitung ein heute oft verwendetes Zitat tätigte: Le vin, moins on le touche, mieux ça vaut (Je weniger man den Wein berührt, desto besser wird er).

Julia Child (1912-2004), US-amerikanische Köchin und Kochbuchautorin: Wein ist eine lebende Flüssigkeit. Sein Lebenszyklus umfasst Jugend, Reife, Alter und Tod. Wenn er nicht mit hinreichendem Respekt behandelt wird, dann erkrankt er und stirbt.

Winston Churchill (1874-1965), britischer Premierminister, über das „Rezept“ für einen Martini-Cocktail, mit dem er sich für „sparsamste“ Verwendung von Wermut beim Zubereiten dieses klassischen Getränkes ausspricht: Der trockenste Martini ist eine Flasche guter Gin, die mal neben einer Vermouthflasche gestanden hat.

Paul Claudel (1868-1955), französischer Schriftsteller und Diplomat, Mitglied der Académie Française (Mariä Verkündigung, Der gedemütigte Vater, Der seidene Schuh): Der Wein ist der Lehrmeister des guten Geschmacks. Und da er zu einer inneren Aufmerksamkeit erzieht, isrt er der Befreier des Geistes und der Erleuchter des Verstandes. Und schließlich ist der Wein Symbol und Mittel einer sozialen Verbrüderung. Zwischen den Gästen wird der Tisch zu einer Plattform der Gemeinschaft, und der Becher, der die Runde macht, erfüllt uns mit Nachsicht und Sympathie für unseren Nachbarn.

Salvador Dali (1904-1989), exzentrischer spanischer Maler, Bildhauer und Schriftsteller: Wer genießen kann, trinkt keinen Wein mehr, sondern kostet Geheimnisse.

Alighieri Dante (1265-1321), italienischer Dichter und Philosoph (Gastmahl, Göttliche Komödie): Vom Urbeginn der Schöpfung ist dem Wein eine Kraft beigegeben, um den schattigen Weg zur Wahrheit zu erhellen.

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff (1788-1857), deutscher Lyriker und Schriftsteller: Viel Essen macht viel breiter und hilft zum Himmel nicht. Es kracht die Himmelsleiter, kommt so ein schwerer Wicht. Das Trinken ist gescheiter, das schmeckt schon nach Idee. Da braucht man keine Leiter, das gleich geht in die Höh!

Die russische Zarin Elisabeth (1709-1762) orderte in einem Brief eine Lieferung von 375 Fässern Tokajer und setzte als Postskriptum hinzu: Schicken Sie mit Boten wenigstens drei Antal (Fässer von ca. 75 Liter), die ich hier nirgends besorgen kann, wo ich doch ohne den Wein nicht sein kann, wie auch Sie wissen.

Epiktet (60-140), griechischer Philosoph (Stoiker): Der Weinstock trägt drei Trauben: die erste bringt die Sinneslust, die zweite den Rausch, die dritte das Verbrechen.

Euripides (480-406 v. Chr.), griechischer Tragiker: Wo der Wein fehlt, da stirbt der Reiz der Venus, da ist der Himmel der Menschen wüst und freudlos. Ein zweiter: Wenn der Wein nicht wäre, müsste aus der Menschenwelt jede Liebeslust und Freude schwinden.

Die literarische Figur Falstaff in Shakespeares Heinrich IV., Zweiter Teil IV, 3: Auch kann ihn kein Mensch zum Lachen bringen. Aber das ist kein Wunder: er trinkt keinen Wein.

Johann Baptist Fischart (1546-1591), genannt „Mentzer“, deutscher Schriftsteller, Meister des Wortspieles (Geschichtsklitterung): Der liebste Buhle, den ich han, der liegt beim Wirt im Keller. Er hat ein hölzern Röcklin an, und heißt der Muskateller.

Alexander Fleming (1881-1955), britischer Bakteriologe, Entdecker des Penicillins: Das Penicillin macht die Menschen gesund, doch guter Wein macht sie glücklich.

Theodor Fontane (1819-1898), deutscher Journalist und Schriftsteller (Der Stechlin, Effi Briest): Wenn man die Wahl hat zwischen Austern und Champagner, so pflegt man sich in der Regel für beides zu entscheiden.

Benjamin Franklin (1706-1790), amerikanischer Staatsmann, Naturwissenschaftler, Schriftsteller und Erfinder (z. B. Blitzableiter): When the Wine enters, out goes the Truth (Wenn der Wein hineinkommt, geht die Wahrheit/Ehrlichkeit hinaus).

Galileo Galilei (1564-1642), italienischer Naturforscher, Physiker und Astronom (Und sie bewegt sich doch): Wein ist Licht gebunden durch Wasser.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), deutscher Dichterfürst und großer Wein-Liebhaber, der wohl wie kein anderer über Wein zahllose Aussprüche getan und gedichtet hat: Ohne Wein und ohne Weiber, hol der Teufel unsre Leiber. Ein zweiter Ausspruch: Ein Mädchen und ein Gläschen Wein, die lindern alle Not, und wer nicht küsst und wer nicht trinkt, der ist schon lange tot. Ein dritter: Das Trinken lernt der Mensch zuerst, viel später erst das Essen, drum soll er auch aus Dankbarkeit, das Trinken nicht vergessen. Und ein vierter: Denn meine Meinung ist nicht übertrieben, wenn man nicht trinken kann, soll man nicht lieben. Und als letztes Beispiel: Trunken müssen wir alle sein. Jugend ist Trunkenheit ohne Wein, trinkt sich das Alter wieder zur Jugend, so ist es wundervolle Tugend. Für Sorgen sorgt das liebe Leben und Sorgenbrecher sind die Reben.

Hippolytus Guarinoni (1571-1654), Tiroler Stadtarzt: Es gibt keinen Tranck unter allen, der mit unserem Blute und unserer natürlichen Nahrung besser zustimme (zusammenpasst), als der rote Wein, und derselbige in unser Blut verwandelt wird.

Wilhelm Ritter von Hamm (1820-1880), deutscher Agrarwissenschaftler, Unternehmer und Politiker: Weißwein belebt am Vormittag die Einbildungskraft, die Sinne werden in ihrer Empfänglichkeit geschärft, die Eindrücke werden schnell und klar wahrgenommen, die Stimme wird voller und kräftiger, die Müdigkeit verschwindet. So entsteht ein Gefühl von Wohlbehagen und Lust, von erhöhter Kraft und neu gestähltem Mut.

Hammurabi (1728-1686 v. Chr.), babylonischer König, Schöpfer des ersten Weingesetzes: Der Wein gehört zu den kostbarsten Gaben der Erde. So verlangt er Liebe und Respekt, wir haben ihm Achtung zu erweisen.

Wilhelm Hauff (1802-1827), deutscher Dichter (Kalif Storch, Zwerg Nase): Ich glaube, dieses Geschlecht fühlt, dass es keines edlen Weines mehr wert ist.

Johann Peter Hebel (1760-1826), deutscher Mundartdichter aus dem Markgräfler-Land (Alemannische Gedichte): Man mag der Dinge viel entbehren und dies und jenes nicht begehren, doch werden wenig Männer sein, die Weiber hassen und den Wein.

Friedrich Hebbel (1813-1863), deutscher Schriftsteller (Herodes und Mariamne): Der Wein ist die edelste Verkörperung des Naturgeistes.

Heinrich Heine (1997-1856), deutscher Schriftsteller, Journalist und Dichter: Ich weiß: sie trinken heimlich Wein und predigen öffentlich Wasser.

Henri d’Andeli (13. Jhdt), normannischer Minnesänger in seinem Streitgedicht „La bataille des vins“ (Die Schlacht der Weine): Durch den Genuss von guten Weinen könnten alle Krankheiten bis zum Tage des Todes vermieden werden.

Hermann Hesse (1877-1962), deutscher Schriftsteller (Siddharta, Der Steppenwolf): Er hat mich Einsiedler und Bauern zum König, Dichter und Weisen gemacht. So ist der Wein! Doch ist es mit ihm wie mit allen köstlichen Gaben und Künsten. Er will geliebt, gesucht, verstanden und mit Mühen gewonnen werden.

Theodor Heuss (1884-1963), deutscher Bundespräsident (hat das Zitat in verkürzter Form wiederholt verwendet, es stammt aber aus unbekannter Quelle): Wer Wein säuft sündigt - wer Wein trinkt arbeitet - wer Wein genießt betet.

Hildegard von Bingen (1098-1179), berühmte Heilpraktikerin und Benediktinerinnen-Äbtissin: Der Wein, maßvoll genossen, heilt und erfreut den Menschen zutiefst durch seine große Kraft und Wärme. Ein zweiter Ausspruch: Wein ist Blut der Erde.

Hoffmann von Fallersleben (1798-1874), deutscher Hochschullehrer und Dichter, Verfasser des Deutschlandlieds: Bleib Du immer, stumme Welt, in Nüchternheit versunken, Ich habe mich ins Sternenzelt, gar kühn hinauf getrunken.

Homer (~12. bis 8. Jhdt v. Chr.), griechischer Dichter, Ausspruch aus seinem Werk „Ilias“: Der Wein erneuert die Kraft ermüdeter Männer.

Horaz (65-8 n. Chr.), römischer Dichter, der den bekannten epikureistischen Sinnspruch „Carpe diem!“ („Genieße/nütze den Tag“ oder frei übersetzt „Nütze die Zeit!“) geschaffen hat. Dieser stammt aus dem vierbändigen Werk „Carmina“ (stark gekürzt): Lebe mit Verstand, kläre den Wein und beschränke ferne Hoffnung auf kurze Dauer! Genieße den Tag, möglichst wenig leichtgläubig gegenüber dem folgenden!

Ibn al-Faqih (10. Jhdt.), persischer Historiker (Buch der Länder): Der Trunk des Weinstocks ist der beste Trunk. Er ist ein Heilmittel ohne Schaden. Mit seinem Duft und seinem gesunden Wesen steht er über allen Medikamenten in der Abwehr von Übel.

Jesus Sirach (um 200 v. Chr.), jüdischer Weiser: Sei nicht ein Weinsäufer, den der Wein bringet viele Leute um. Der Wein erquicket dem Menschen das Leben, so man ihn mäßig trinkt. Und was ist das Leben, da kein Wein ist? Der Wein ist geschaffen, dass er den Menschen fröhlich machen soll. Aber wenn man zuviel trinkt, bringt er Herzeleid. Die Trunkenheit macht einen tollen Narren noch toller.

Nicolas Joly, französischer Starwinzer und Besitzer des Château de la Roche-aux-Moines: Die Qualität eines Weines besteht wie Musik aus drei Komponenten. Zuerst das Instrument, der Weingarten. Dann der Musiker, der Winzer. Und zuletzt die Akustik im Weinbau, die Resonanz - die Verbindung mit den archetypischen Kräften von Weinstock und Weingarten. Im Biodynamischen Weinbau wird diese Resonanz immens verstärkt.

Omar Khayyam (11. Jhdt), persischer Dichter und Astronom: An jedem Tag nehm` ich mir vor auf’s Neue, dass ich das Trinken lasse und bereue; doch seit voll Rosenduft erschienen ist der holde Lenz - bereu’ ich meine Reue. Ein zweiter Vers: Die Guten seh`n im Wein nur edle Tugend, Die Bösen nur Verbrechen, Trug und List. Wein ist der Spiegel unsres bunten Lebens, Man sieht im Weine, was man selber ist.

Nikolaus Lenau (1802-1850), der österr. Dichter huldigte dem Tokajer im Gedicht „Mischka an der Theiß“: Hoch die Flasche in der Linken, Hoch den Säbel in der Rechten, Und den Reitern durch die Kehlen, Strömt im Tanz das süße Feuer, Strömt der herrliche Tokajer.

Gottholm Ephraim Lessing (1729-1781), deutscher Schriftsteller (Nathan der Weise): Ob ich morgen leben werde, weiss ich freilich nicht. Aber wenn ich morgen lebe, dass ich dann trinken werde, weiss ich ganz gewiss. Und das Gedicht „Die Beredsamkeit“: Freunde, Wasser macht stumm: Lernet dies an den Fischen. Doch beim Weine kehrt sich’s um: Dieses lernt an unsern Tischen. Was für Redner sind wir nicht, Wenn der Rheinwein aus uns spricht. Wir ermahnen, streiten, lehren; Keiner will den andern hören.

Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), deutscher Mathematiker, Experimental-Physiker und Schriftsteller: Man führt gegen den Wein nur die bösen Taten an, zu denen er verleitet, allein er verleitet auch zu hundert guten, die nicht so bekannt werden. Der Wein reizt zur Wirksamkeit, die Guten im Guten, die Bösen im Bösen.

Martin Luther (1483-1546), deutscher Religions-Reformator und Bibelübersetzer. Der erste ist wohl der Bekannteste, gerade bei diesem ist aber nicht zweifelsfrei gesichert, ob er tatsächlich von Luther stammt: Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Thor sein Leben lang. Davon gibt es auch eine Parodie: Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der spart viel Geld sein Leben lang. Ein zweiter: Bier ist Menschenwerk, Wein aber ist von Gott. Und ein Dritter: Der Wein ist unter allen Früchten die alleredelste in der ganzen Welt, der das Herz des Menschen erquickt und erfreut. Und ein vierter: Vinum et mulieres apostatare faciunt sapientes (Wein und Weiber betören die Weisen).

Moses Maimonides (1135-1204), jüdischer Philosoph, Arzt und Rechtsgelehrter (bedeutendster jüd. Gelehrter des Mittelalters): Je älter ein Mensch an Jahren ist, desto nützlicher ist der Wein für ihn. Von allen Menschen am nötigsten haben ihn die Greise.

Mephistopheles zu Dr. Faust in Goethes Faust I, Die Hexenküche: Du siehst mit diesem Trank im Leibe, bald Helenen in jedem Weibe.

Wilhelm Müller (1794-1827), deutscher Dichter, sein Gesicht „die schöne Müllerin“ wurde von Franz Schubert vertont. Sein Gedicht „Noahs Arche“ beginnt wie folgt: Das Essen, nicht das Trinken, bracht uns ums Paradies, Adam musst weiter hinken, ob seinem Apfelbiss. Der Wein gibt einem Jeden, den Nachgeschmack vom Eden.

Mohammed Schams ed-Din, genannt Hafis (1324-1390), berühmtester persischer Lyriker: Noch währt die Zeit der Jugend, das Beste ist nur Wein. Das Beste für Betrübte ist wüst und trunken sein. Die Welt ist wüst vom Scheitel bis zu der Füße Rand. Das Wüstsein ist das Beste, in einem wüsten Land.

Napoleon Bonaparte: (1769-1821) französischer Kaiser, über den Genuss von Champagner: Nach dem Sieg verdienst du ihn, nach der Niederlage brauchst du ihn.

Ovid (43 v. Chr. bis 8 n. Chr.), römischer Dichter, über die aphrodisierende Wirkung des Weines: Liegst Du bei frohem Gelage selig zur Seiten der Schönen, bitte die Götter, dass der Wein nicht dir die Sinne verwirrt. Mächtige Trunkenheit stört, sie schadet und ekelt. Ein winziges Schwips’chen jedoch, mehr noch gemimt als getrunken, hilft dir zum Spiele.

Kostis Papajorgis (*1940), griechischer Philosoph, Autor von „Der Rausch“: Ein Mensch trinkt, um in höherem Maß das zu werden, was er schon ist.

Dorothy Parker (1893-1967), US-Schriftstellerin, zur Menge an Martini-Cocktails, die man trinken könne: I like to have a martini, two at the very most. After three I’m under the table, after four I’m under my host! (Ich trinke gern Martinis, doch sind zwei genug serviert, denn nach dreien lieg ich unterm Tisch und nach vieren unterm Wirt).

Louis Pasteur (1822-1895), französischer Chemiker: Der Wein kann mit Recht als das gesündeste und hygienischste Getränk bezeichnet werden. Ein zweiter Ausspruch: Eine Mahlzeit ohne Wein ist wie ein Tag ohne Sonnenschein.

Plutarch (45-125), griechischer Philosoph: Wein ist unter den Getränken das nützlichste, unter den Arzneien die schmackhafteste, unter den Nahrungsmitteln das angenehmste. Ein zweiter Ausspruch: Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken.

Madame Pompadour (1721-1764), Mätresse Ludwigs XV. (1710-1774): Champagner ist das einzige Getränk, das Frauen schöner macht, je mehr sie davon trinken.

François Rabelais (1494-1553), französischer Schriftsteller (Gargantua und Pantagruel): Also lustig, meine Lieben, und lasst es Eurem Bauch und Euren Lenden wohl sein. Aber vergesst mir auch das Trinken nicht, Ihr Eselsgesichter, sonst soll die Pest Euch plagen.

Johann Rasch (1540-1612), Geistlicher in Wien und historischer Weinbuch-Autor: Dass Gott hat b’schert für’s Menschen Leib, den Wein dass er sein Sorg vertreib, das Herz erquick und fröhlich mach, das ist der Grund der ganzen Sach.

Armand Jean du Plessis Richelieu (1585-1642), französischer Kardinal und Staatsmann: Wer keinen Wein trinkt, dem entgeht viel Genuss, wer aber den Wein falsch trinkt, verdirbt sich und anderen den Genuss.

Joachim Ringelnatz (1883-1934), deutscher Lyriker und Erzähler (Bumerang): Die besten Vergrößerungs-Gläser für die Freuden dieser Welt sind jene, aus denen man trinkt.

Peter Rosegger (1843-1918), österreichischer Schriftsteller, verfasste sozusagen eine Liebeserklärung an den Wein als ständige Inspirationsquelle (siehe dort).

George Saintsbury (1845-1933), englischer Gelehrter, Literaturhistoriker und Verfasser der berühmten „Notes of a Cellarbook“: Ein guter Wein erfreut meine Sinne, bringt meine Stimmung zum Jubeln und verbessert meine moralischen und intellektuellen Kräfte.

Friedrich von Schiller (1759-1805), deutscher Dichter und Dramatiker: Auf der Berge freien Höhen, In der Mittagssonne Schein, An des warmen Strahles Kräften, Zeugt Natur den gold’nen Wein. Und noch niemand hat’s erkundet, wie die große Mutter schafft: Unergründlich ist das Wirken, Unerforschlich ist die Kraft.

Seneca (4 v. Chr.-65 n. Chr.), römischer Politiker und Dichter: Wie in der Freiheit, ist auch beim Weine Mäßigung heilsam.

William Shakespeare (1564-1616), englischer Dramatiker: Wein macht das Gehirn sinnig, schnell und erfinderisch - voll von belebten, feurigen und ergötzlichen Bildern.

George Bernhard Shaw (1856-1950), irischer Schriftsteller: Dies ist die einzige Art, Wein zu genießen - wenn ein paar kundige und begeisterungsfähige Freunde zusammen kommen und sich frei fühlen, in unverhülltem Entzücken zu schwelgen.

Sokrates (469-399 v. Chr.), griechischer Philosoph: Wein befeuchtet und temperiert den Geist und wiegt die Sorgen des Gemüts in Schlaf. Er belebt unsere Freuden und ist Öl auf die sterbende Flamme des Lebens. Wenn wir mäßig und in kleinen Zügen trinken, dann geht der Wein in unsere Lungen über wie süßester Morgentau. Dann begeht der Wein keinen Raub an unserer Vernunft, sondern lädt uns ein zu freundlicher Heiterkeit.

Robert Louis Stevenson (1850-1894), schottischer Schriftsteller (Die Schatzinsel, Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde). Das Zitat ist übrigens auf einem großen Schild enthalten, das auf einer Zufahrt zum Napa Valley steht: Wein ist Poesie in Flaschen.

Theodor Storm (1817-1888), deutscher Lyriker aus seinem Gedicht „Oktoberlied“: Der Nebel steigt, es fällt das Laub; Schenk ein den Wein, den holden! Wir wollen uns den grauen Tag - Vergolden, ja vergolden!

André Tchelistcheff (1901-1994), russischer Önologe, bei einer Verkostung im Jahre 1971 in San Francisco: Einen alten Wein zu genießen, das ist wie körperliche Liebe zu einer alten Dame. Es ist möglich; es kann sogar Vergnügen bereiten, aber es erfordert ein kleines bisschen Vorstellungskraft.

Leo Tolstoi (1828-1910), russischer Schriftsteller bei einem Gespräch mit seinem Berufskollegen Maxim Gorki (1868-1936): Ich mag Betrunkene nicht, aber ich kenne Menschen, die interessant werden, wenn sie einen getrunken haben, die dann durch Witz, Schönheit des Denkens, Gewandtheit und Reichtum der Sprache glänzen. Lauter Dinge, die ihnen im nüchternen Zustande abgehen. Darum bin ich bereit, den Wein zu preisen.

Trimalchio, Hauptfigur aus Satyricon des Petronius: Vita vinum est (Wein ist Leben).

Kurt Tucholsky (1890-1935), deutscher Schriftsteller (Schloss Gripsholm, Deutschland Deutschland über alles): An einem Rausch ist das schönste der Augenblick, in dem er anfängt und die Erinnerung an ihn. Tucholsky liebte besonders die Weine aus dem Anbaugebiet Franken, über die Weine des berühmten Weingutes Bürgerspital meinte er: Wir hätten sollen nicht so viel Steinwein trinken. Aber das ist schwer: So etwas von Reinheit, von klarer Kraft, von aufgesammelter Sonne und sonnengetränkter Erde war noch nicht da. Und das war nur der offene in Gläsern - wie wird das erst, wenn die gedrückten Flaschen des Bocksbeutels auf den Tisch gestellt werden.

Mark Twain (1835-1910), amerikanischer Schriftsteller (Tom Sawyer, Huckleberry Finn): Champagner ist wohl die glückhafteste Inspirationsquelle.

Papst Urban VIII. (1568-1644) über den italienischen Mathematiker, Physiker und Astronomen Galileo Galilei (1564-1642) in Bertolt Brechts „Das Leben des Galilei“: Er kennt mehr Genüsse als irgendein Mann, den ich je getroffen habe. Er denkt aus Sinnlichkeit. Zu einem alten Wein und einem neuen Gedanken könnte er nicht nein sagen.

Victoria (1819-1901), englische Königin, die den Riesling aus Hochheim (Rheingau) liebte: Good Hoc keeps off the Doc (Guter Hochheimer macht den Arzt überflüssig).

Henri Vidal (1919-2000), französische Film- und Bühnen-Schauspieler: Beim Weißwein denkt man, beim Rotwein spricht man, beim Sekt macht man Dummheiten.

Orson Welles (1915-1985), amerikanischer Schauspieler: Es gibt drei Dinge im Leben, die unerträglich sind: kalter Kaffee, lauwarmer Champagner und eine überreizte Frau.

Oswald Wolkenstein (1377-1445), Sänger, Dichter, Komponist und Diplomat, dichtete über einen Wein vom Bodensee: Der Wein ist süß wie Schlehentrank, der macht die Kehle rauh und krank, dass sich verwirrt mein heller Sang, oft nach Tramin steht mein Gedank.

Wahlspruch der Zisterzienser, die den europäischen Weinbau entscheidend beeinflusst haben: Qui bon vin boit, Dieu voit (Schenkst Du Guten ein, schaust Du Gott im Wein).

Carl Zuckmayer (1896-1977), deutscher Schriftsteller (Des Teufels General, Der Hauptmann von Köpenick). Siehe unter seinem Lustspiel Der fröhliche Weinberg.

Siehe auch unter den themenverwandten Stichwörtern Bauernregeln und Trinksprüche.

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