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Das italienische Weingut liegt im Nordosten des Chianti Classico-Gebietes sieben Kilometer von der Gemeinde Greve in Chianti inmitten von Hügeln. Das Castello wurde einst als Wachtturm an der unter Kaiser Hadrian (76-138) im Jahre 123 gebauten Via Cassia Imperiale errichtet, um die Umgebung zu verteidigen. Der heutige Bau wurde im 16. Jahrhundert errichtet, nachdem das vorherige Gebäude gegen Ende des 15. Jahrhunderts während einer der zahlreichen lokalen Kriege zerstört worden war. Ein Mitglied der damaligen Eigentümer-Familie Canigiani begann mit dem Wiederaufbau. Anschließend erwarb es die berühmte Familie Pitti, in deren Besitz es lange blieb und als Landsitz genutzt wurde. Seite dem Jahre 1897 gehört Castello di Querceto der aus Frankreich stammenden Familie François, die im 18. Jahrhundert in die Toskana kam. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Besitz von Carlo François erworben, dessen Familie aus Frankreich in die Toskana eingewandert war. Dieser funktionierte den Besitz zum landwirtschaftlichen Betrieb um und betrieb erstmals Weinbau. Im Jahre 1924 gehörte der Betrieb zu den 30 Gründungsmitgliedern des Consorzio del Vino Chianti Classico (siehe unter Gallo nero). In den Kellern des Weingutes werden zahlreiche, alte Jahrgänge ab Anfang des 20. Jahrhunderts aufbewahrt. Zu den besonders herausragenden Weinen zählte ein Chianti-Classico Jahrgang 1904 (siehe dazu auch unter Jahrhundertwein).
Im Jahre 1978 übernahm Carlos Enkel Alessandro die Leitung und leitete umfangreiche Rationalisierungs-Maßnahmen zwecks Produktions-Steigerung ein. Zum Besitz zählen heute rund 190 Hektar Landfläche, davon 60 Hektar Rebfläche, fünf Hektar Olivenhaine und der Rest mit Eichen- und Kastanienwäldern. Die Rebflächen und Olivenhaine erstrecken sich an den Hängen des Tals auf Höhen zwischen 400 und 530 Seehöhe und sind als höhergelegene Anbauflächen klassifiziert. Der größte Teil der Rebflächen wurde zwischen 1975 und 1985 angelegt, vor kurzem wurden 20 Hektar neu angepflanzt. Die Rebflächen verteilen sich auf 22 verschiedene Weinberge. Es werden in überwiegendem Maße rote Rebsorten kultiviert. Der Hauptanteil ist Sangiovese Grosso, die weiteren sind Canaiolo Nero, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Syrah, Colorino, Merlot, Mammolo, Ciliegiolo und Malvasia Nera. An weißen Sorten sind Malvasia del Chianti, Trebbiano Toscano und Chardonnay vertreten. Die Weingärten werden nach ökologischen Gesichtspunkten mit zum Beispiel organischer Düngung und milden Pflanzenschutz-Mitteln bewirtschaftet. Die Weinlese wird ausschließlich von Hand in selektiver Art durchgeführt. Der klimatisierte Lagerkeller ist mit Edelstahl- und Glaszement-Behältern mit einer Gesamtkapazität von rund 3.500 Hektolitern ausgestattet. Die Kellerräume für die Reifung der Weine verfügen über eine Lagerkapazität von rund 1.500 Hektolitern und umfassen Barriquefässer aus französischer Allier-, Tronçais- und Limousin-Eiche, die für den Ausbau der Selektionen und des Chianti-Classico Riserva zum Einsatz kommen. Es wird auch Olivenöl produziert.
Im Jahre 1978 übernahm Carlos Enkel Alessandro die Leitung und leitete umfangreiche Rationalisierungs-Maßnahmen zwecks Produktions-Steigerung ein. Zum Besitz zählen heute rund 190 Hektar Landfläche, davon 60 Hektar Rebfläche, fünf Hektar Olivenhaine und der Rest mit Eichen- und Kastanienwäldern. Die Rebflächen und Olivenhaine erstrecken sich an den Hängen des Tals auf Höhen zwischen 400 und 530 Seehöhe und sind als höhergelegene Anbauflächen klassifiziert. Der größte Teil der Rebflächen wurde zwischen 1975 und 1985 angelegt, vor kurzem wurden 20 Hektar neu angepflanzt. Die Rebflächen verteilen sich auf 22 verschiedene Weinberge. Es werden in überwiegendem Maße rote Rebsorten kultiviert. Der Hauptanteil ist Sangiovese Grosso, die weiteren sind Canaiolo Nero, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Syrah, Colorino, Merlot, Mammolo, Ciliegiolo und Malvasia Nera. An weißen Sorten sind Malvasia del Chianti, Trebbiano Toscano und Chardonnay vertreten. Die Weingärten werden nach ökologischen Gesichtspunkten mit zum Beispiel organischer Düngung und milden Pflanzenschutz-Mitteln bewirtschaftet. Die Weinlese wird ausschließlich von Hand in selektiver Art durchgeführt. Der klimatisierte Lagerkeller ist mit Edelstahl- und Glaszement-Behältern mit einer Gesamtkapazität von rund 3.500 Hektolitern ausgestattet. Die Kellerräume für die Reifung der Weine verfügen über eine Lagerkapazität von rund 1.500 Hektolitern und umfassen Barriquefässer aus französischer Allier-, Tronçais- und Limousin-Eiche, die für den Ausbau der Selektionen und des Chianti-Classico Riserva zum Einsatz kommen. Es wird auch Olivenöl produziert.
