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Spitzenbiere machen gutem Wein Konkurrenz - Auf sie mit Gebräu!

Titel der Diskussion: Leserkommentare zu: Spitzenbiere machen gutem Wein Konkurrenz 
Bewertung:
  (0 Bewertungen)
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WFassbender@t-online.de
Beiträge: 14
 
#1   11.02.2011    12:31
Ich sag ja immer, dass ich kein Bier mag - aber das reizt mich doch. Vor allem das Dessertbier!
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toherman@arcor.de
Beiträge: 1
#2   11.02.2011    13:19
Danke für den schönen Artikel. Ja, langsam schwappt es auch nach Deutschland, dass Bier etwas sehr besonderes und edles sein kann. Es hat reichlich lange gedauert.
Allerdings halte ich die Top-25-Liste von Braufactum für vermessen. Wo sind die legendären Trappisten-Biere aus Belgien? Wo sind die (beinahe schon gleich legendären) Kleinbrauereien wie de Molen, Mikkeller, o. ä.? Ich finde es ein wenig gefährlich, die Auswahl von Braufactum als eine Art Allgemeingut zu verkaufen - doch dasselbe ist ja im Wein-Blog des Stern Ende 2010 ja leider auch schon passiert.
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hofschuster@wein-plus.de
Beiträge: 72
 
#3   12.02.2011    11:01
Sehr geehrter Herr Herrmann,

es war gar nicht beabsichtigt, die Auswahl als Rangliste oder sogar als Liste der einzig verfügbaren Spitzenbiere darzustellen. Leider hatten wir bislang nur Braufactum als Quelle solcher Biere in Deutschland - und die Firma ist wohl die, die sich am meisten dafür einsetzt, dass diese Bierkultur in Deutschland bekannt wird. Wir bleiben aber dran und jeder Importeur, der mit Bieren dieser Art aufwarten kann, ist willkommen, uns die Produkte vorzustellen. Mir ist ja selbst viel lieber, wenn die Sache nicht so einseitig bleibt.

Mit herzlichen Grüßen

Marcus Hofschuster
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u.d.schwenke@t-online.de
Beiträge: 9
#4   14.02.2011    10:45
Im Grunde ein erfreulicher Artikel. Bedenken kommen mir bei der Beschreibung der Geschmacksnuancen:Duft nach Rauchspeck u. Geselchtem mit herben Hopfen u. Malztönen, Leder!!!, biterem Kaffee, ätherischen Noten und Lakritz usw. usw. oder intensiver eigenwilliger, fast schräger doch feiner Duft, von hellem Honig, unreife Mango, Sellerie, Bambus!!!, Zitronen u. Zitrusschalen, Soja u. hellen Blüten! Wer, um Gottes Willen, nimmt uns hier auf den Arm, wer ist in Lage all die Nuancen heruszuriechen und -zuschmecken? Nur die Tesdorpfschen Weinbeschreibungen können noch besser übertreiben. Ich finde das fast schon unseriös und bin etwas traurig, das ein evtl. neuer Getränke-Trend so maßlos übertrieben begleitet wird. Trotzdem danke und beste Grüße Ulli Schwenke
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hofschuster@wein-plus.de
Beiträge: 72
 
#5   14.02.2011    16:34
Guten Tag Herr Schwenke,

an den Beschreibungen ist nicht das Geringste übertrieben. Diese Bestandteile sind allesamt ohne große Schwierigkeiten riechbar, auch ohne großes Training. Sie fragen, wer in der Lage ist, all das herauszuriechen: jedes Kind ist dazu in der Lage, nur kann es vielleicht mangels Erfahrung noch nicht alle diese Aromen assoziieren (oder es assoziiert anders, man kann als abgestumpfter Erwachsener mehr von den unvoreingenommenen Assoziazionen von Kindern lernen, als man glaubt), aber wohl doch schon die Meisten. Und noch etwas: für fast alle diese Aromen, auch wenn sie hier nur assoziativ beschrieben sind, gibt es nachweisbare Inhaltsstoffe. Das ist weder Genießerlatein noch Hexerei noch Angeberei. Es ist noch nicht einmal etwas Besonderes.

Was hätte es auch für einen Sinn, abertausende verschiedene Biere und Weine zu produzieren (und zu verkosten), wenn deren Verschiedenheit sich hauptsächlich in Nuancen äußerte, die wir gar nicht wahrnehmen könnten?

Mit besten Grüßen

Marcus Hofschuster
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u.d.schwenke@t-online.de
Beiträge: 9
#6   14.02.2011    18:35
Das mit den Nuancen ist vielleicht von mir falsch ausgedrückt - besser wäre wohl Geschmacksrichtungen. Als langjährigerr Weintrinker und -genießer und früherer Biertrinker (ich stamme aus einer Malzfabrik) kenne ich wahrlich die Unterschiede in den Fabrikaten etc. Nur stolpere ich sehr oft über die unendlich vielen verschiedenen herausgeschmeckten Grundstoffe oder Früchte wie z. B. Sattelleder,grüne Früchte, Unterholz. Eigentlich will ich damit sagen, man sollte die Geschmackskennung nicht übertreiben. Der Beispiel mit den Kindern ist sicherlich richtig, wenn auch übertrieben, genauso wie das Wort "abgestumpft" nach meiner Auffassung hier nicht hingehört. Sie sind ein scharfer Fuhrmann. Aber Sie vertreten ja eine gute Sache! Vielleicht wollen/dürfen Sie mich auch gar nicht verstehen, was ich ihnen nicht einmal übelnehmen würde.
Es bleibt bei besten Grüßen aus der Spargelstadt Burgdorf.
Ulli Schwenke
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WFassbender@t-online.de
Beiträge: 14
 
#7   16.02.2011    11:52
Lieber Herr Schwenke,
ich versteh Sie auch nicht. Wenn einer Sellerie und Geselchtes riecht, dann ich das so, ein anderer riecht vielleicht einfach Rauch und Gemüse. Man kann einzig fragen, wie sich Rauchspeck und Geselchtes voneinander unterscheiden und ob ein Duft "schräg" sein kann.

Herzliche Grüße
Wolfgang Faßbender
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vinositas
Beiträge: 11
 
#8   17.05.2011    12:17
Hallo Sam,
guter Artikel, der zeigt, dass Ihr nicht mit Scheuklappen durch die Gegend trinkt. Falls Du in die Karlsruher Gegend kommst, rufe an und wir fahren nach Gondelsheim zum Hotel/Restaurant Löwenthor. Die haben eine sehr gute Auswahl hervorragender, überwiegend belgischer Biere.
Gruß, Joachim
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