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AW: Re: Beanstandung (war: Cornelissen)

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Betreff: AW: Re: Beanstandung (war: Cornelissen)

Datum: 2006-03-01 22:27:43
Absender:  "Alexander Prangenberg"



Hallo Uwe,

um Missverständnisse auszuräumen:
bei der ursprünglichen Verkostung von Werner, Darius, Giuseppe, Bernd u.a.
war ich nicht dabei. Ich habe nach Beginn der Diskussionen den Contadino I
im Vorfeld der Christoffel-Verkostung probieren dürfen. Da waren Werner ,
Anja und Darius einerseits und ein Gros der Mitverkoster, mich
eingeschlossen, andererseits schon deutlich unterschiedlicher Auffassung.

Zu einer späteren Verkostung im schönen Kröv hat Bernd (Schulz) eine Flasche
Mongibello spendiert. Da waren aber Werner und Co. nicht mit dabei. Die
Verkoster dort waren eigentlich nur in Nuancen unterschiedlicher Meinung.
Meine Mitverkoster mögen mich korrigieren, wenn ich etwas falsch wiedergebe.
Bernd, Wolfgang Faßbender und ich haben den Wein trotz seiner vorhandenen
Fehler durchaus als mit Genuß trinkbar gesehen, aber nicht als groß. Bernd
hat ihm wohl am meisten abgewinnen können. Die übrigen Mitverkoster haben
nicht viele Worte über den Wein verloren. So manchen haben die Fehltöne aber
arg gestört.

Viele Grüße

Alexander

> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: weinforum_owner@apris.de
> [mailto:weinforum_owner@apris.de] Im Auftrag von Uwe Bende
> Gesendet: Mittwoch, 1. März 2006 18:29
> An: weinforum@wein-plus.de
> Betreff: [weinforum] Re: Beanstandung (war: Cornelissen)
>
>
> <Werner Elflein schrieb:
> <dann ist mir nicht erklärbar, wieso es zu solchen
> Unterschieden <kommen kann.
>
>
> Hallo Werner,
>
> diese Unterschiede hattet ihr offensichtlich doch schon am
> Tag Eurer Probe aus der selben Flasche.
>
> Wenn ich es richtig gelesen habe hat Alexander Prangenberg
> seine Wahrnehmung zum Cornelissen durchaus ähnlich denen von
> Dominik beschrieben. Einige bei Euch am Tisch haben den Wein
> hingegen ähnlich gelobt wie Du. Was ist da also nicht zu verstehen???
>
> Offensichtlich hat sich die Flasche der Kölner genauso
> präsentiert wie die Eure, nur haben dort am Tisch die
> gefehlt, die sich entsprechend darüber begeistern konnten.
>
> Das scheint mir bei allem hin und her die Quintessenz.
>
> Gruß aus dem Ruhrgebiet
>
> Uwe
>
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: unmodweinforum_owner@apris.de
> [mailto:unmodweinforum_owner@apris.de] Im Auftrag von Werner Elflein
> Gesendet: Mittwoch, 1. März 2006 17:33
> An: weinforum@Wein-Plus.de
> Betreff: [unmodweinforum] Re: Beanstandung (war: Cornelissen)
>
>
> Hallo Bernd,
>
> dann ist mir nicht erklärbar, wieso es zu solchen
> Unterschieden kommen kann. Ich werde, sobald meine
> "Umbaumaßnahme" im Keller beendet ist und ich wieder an die
> Flaschen komme, mir mal eine zweite Flasche vornehmen.
>
> Viele Grüße
> Werner
>
>
>
> >Hallo Werner,
> >
> >der Wein, den wir am Samstag in Köln verkostet haben, stammt aus der
> >gleichen Quelle wie Eure Weine, von der Weinhandlung Travigne aus
> >Kaarst. Daran kann es also nicht liegen.
> >
> >Gruß
> >Bernd
> >
> >
> >>
> >>Hallo Jürgen,
> >>
> >>zunächst einmal freue ich mich, dass du dir die Zeit genommen
> >hast,
> >>um den "Mongibello 1" einmal persönlich unter die Lupe zu nehmen.
> >>
> >>Inzwischen glaube ich allerdings, dass es hier bezüglich des
> >>Flaschenzustands wohl doch einige Diskrepanzen geben muss. Flüchtige
> >>Säure oder Acetaldehyd haben wir definitiv nicht gerochen. Das
> >>liegt
> >>nicht an der "Gruppendynamik", die du uns unterstellst, sondern
> >>vielmehr daran, dass beides in unserer Flasche nicht in
> >>signifikanter
> >>Ausprägung vorhanden war.
> >>
> >>Du erwähntest, dass deine Flasche aus Belgien stammte.
> Vermutlich von
> >>dem gleichen Händler, über dessen Mischkalkulation neulich an
> >>dieser
> >>Stelle bereits die Rede war? Da der in Köln verkostete Wein wohl
> >>auch
> >>aus dieser Quelle stammt (ich nehme an, Bernd Handschuh, der uns
> >>auf
> >>den belgischen Händler aufmerksam machte, hat den Wein dort auch
> >>bezogen), stellt sich mir die Frage, ob die belgischen Flaschen
> >>nicht
> >>tatsächlich schwächer sind.
> >>
> >>Aufgrund der Vinfikation sind "Mongibello 1" und "Magma 1" gegenüber
> >>Temperaturschwankungen auf der Flasche wohl nicht so stabil, wie
> >>man
> >>dies von Weinen kennt, die wir sonst gewohnt sind. Unsere
> >Händlerin
> >>in Kaarst hat bewusst mit dem Transport gewartet, bis es
> kühler wurde
> >>- was aufgrund des milden Herbsts eine Verzögerung der Lieferung
> >>bis
> >>in den November hinein zur Folge hatte - und die Weine in
> >gekühlten
> >>Lkw transportieren lassen. Sie hat diesen Aufwand bestimmt nicht
> >>betrieben, weil sie Spaß daran hat, den Speditionen das Geld in
> >den
> >>Rachen zu werfen.
> >>
> >>Ich werde jedenfalls in den nächsten Tagen eine weitere Flasche
> >>"Mongibello 1" öffnen und mich dann noch einmal in Ruhe mit dem Wein
> >>auseinandersetzen.
> >>
> >>Viele Grüße
> >>Werner
> >>
> >>
> >>
> >>>Hallo Forum,
> >>>endlich durfte ich den Mongibello verkosten.
> >>>Trotz der Forumsabstinenz, die ich mir auf Grund
> >>>der Vorkommnisse im Unmodweinforum (ich habe
> Persönlichkeitsdefizite,
> >>>neige zu Ausfällen, meine Mails werden von mal zu mal schlechter)
> >>>verordnet habe, möchte ich doch meine eigenen
> >>>und die Verkostungseindrücke der Mitverkoster
> >>>einmalig schildern.
> >>>
> >>>Besorgt wurde der Wein von einem belgischen Kommilitonen,
> verkostet
> >>>vorige Woche im Rheingau von 10 berufsmäßigen Sensorikern blind in
> >>>einer Reihe internationaler Weine mit schriftlichen Aufzeichnungen.
> >>>Eine zweite Flasche sollte in Geisenheim analysiert werden.
> >>>Das sensorische Ergebnis war in den wichtigsten
> >>>Aussagepunkten identisch:
> >>>Hochfarbig trüb, deutlich flüchtige Säure, Acetaldehyd
> >>>und überhöht Milchsäure, im Hintergrund verwaschene Aromen
> >>>nach gekochten Him- und Erdbeeren, im Geschmack etwas
> >>>Mineralik, unangenehme Sauerkrautaromatik eines
> >>>verschleppten BSA