AW: Re: Blameful Ornellaia - blameless
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Betreff: AW: Re: Blameful Ornellaia - blameless
Datum: 2005-11-09 14:24:41Absender:
Also liebes Forum, lieber Werner,
das ist ja ganz schön ermüdend ...
Mittlerweile dürfte jedem aufmerksamen Forumsleser aufgegangen sein,
dass
es Spezialisten für viele verschiedene Bereiche gibt - und auch einige
Generalisten. Davon allerdings nur wenige. Werner, Du gehörst
entschieden nicht dazu, was ich an den Beiträgen der letzten 4 Jahren
erkennen kann.
Wieso muss diese ganze Unterstellerei, Ausweicherei, Polemik und all der
Hickhack eigentlich sein? Mir persönlich ist klar, dass Artur in Sachen
Bordeaux und Jules in Bezug auf Italien (nat. auch andere) die ungleich
größere Kompetenz besitzt. Dafür kann Dir beim Riesling so schnell
keiner das Wasser resp. den Wein reichen. Allerdings ist keiner
unfehlbar und es wäre schön, wenn man unter diesem Aspekt auch mal ab
und den Sack zubinden würde, statt ständig auf Nebenkriegsschauplätze
auszuweichen, nur um des Rechthabens willen. Man merkt ja trotzdem,
welche Postings fundiert sind und welche unpräzise.
Ich bereite übrigens gerade ein Posting über molwanische Weine vor ..
die Subskriptionspreise sind vergleichsweise ok, aber die Weine dazu ---
mannomann. Parker wird schon noch draufkommen, da bin ich sicher. Und
Rovani hat, dem Vernehmen nach, schon einige Blindproben kommentiert,
ich werde zu gegebener Zeit Einzelheiten posten.
Mit sehr friedlichen und freundlichen Grüßen
Conny
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: weinforum_owner@apris.de [mailto:weinforum_owner@apris.de] Im
Auftrag von Werner Elflein
Gesendet: Mittwoch, 9. November 2005 11:50
An: weinforum@wein-plus.de
Betreff: [weinforum] Re: Blameful Ornellaia - blameless
Hallo Jules,
lassen wir mal die billige Fachhändler-Polemik beiseite - u. a. Mail
ist deutlich unter deinem sonstigen Niveau - und kommen zum
Wesentlichen:
Ich finde es ja immer spaßig, wenn Verkostungskompetenz an der Anzahl
der Weine festgemacht wird, die aus einem bestimmten Land oder einer
bestimmten Region probiert wurden. Erst wer sich also durch 1000
Weine aus 100 Jahren durchgetrunken hat, ist nach dieser Logik in der
Lage, mitzureden, wenn es bei diesen Weinen um Reifepotenzial,
Brettanomyces und flüchtige Säure geht. Und Italien - jetzt werde ich
mal ein wenig polemisch, das kann ich nämlich auch! - hat natürlich
eine einmalige Sonderstellung: dünne, überholzte Rotweine ohne
erkennbares Terroir werden plötzlich nach 12 bis 15 Jahren schön und
zeigen eine brillante Frucht, und aus den penetranten Holznoten
entwickeln sich perfekt integrierte Röstaromen.
Wer hier Brett erkennt oder der Kompetenz der einschlägigen Führer
widerspricht, kann ja nur ein Depp sein.
Viele Grüße
Werner
>Guten Tag Werner
>Da du Dein Urteil über italienische Weine über die angestellte
>Auswahl
>hinaus ausdehnst, sei mir die Frage erlaubt:
>Wie viele der 900 Weine Italiens die 90 Punkte und mehr von den
>drei
>Weinführern Italiens (Gambero rosso, Duemila, Veronelli) hast Du im
>Jahre
>2005 persönlich verkostet?
>Wie viele der etwa 1800 Weine Italiens die zwischen 80 und 89
Punkte
>liegen
>und weniger als 10 Euro/pro Flasche kosten hast du im Jahre 2005
>verkostet?
>Bei wie vielen dieser Weine aus beiden Listen kannst du auf
>Vergleichserfahrungen der letzten 10 Jahre zurückgreifen?
>Es wäre nett wenn Du Deine Antwort mit einiger deiner sicherlich
>vorhandenen
>Verkostungsnotizen ergänzen könntest.
>Danke
>Herzliche Grüße aus Merzig
>Jules Barrois
>www.wein-plus.de/karte.html?rec=1033
>www.vinovino.de/forum
>www.barrois.de
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www.wein-plus.de/karte/elflein
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