Flaschenschwankungen (war Kommentar: Cornelissen)
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Betreff: Flaschenschwankungen (war Kommentar: Cornelissen)
Datum: 2006-02-28 15:33:19Absender: "WFassbender@t-online.de"
Hi Andreas,
> Nur ein kleiner Hinweise an die Streitparteien. Offensichtlich waren
> die Cornelissen-Weine bei den verschiedenen Verkostungen und
> Verkostern höchs t unterschiedlich. Die Spannweite Weltklasse zu Essig
> ist so enorm, dass es dafür einen rationalen Grund geben muss.
> Da die stabilisierende Wirkung des Schwefels bei den Weinen fehlt,
> sind nicht nur labiler, sondern auch deutlich anfälliger für
> ausgeprägte FLASCHENSCHWANKUNGEN.
es gab Flaschenschwankungen. Aber die waren nicht so dramatisch, dass
man Notenschwankungen zwischen 47 und 97 bekäme. Ich glaube, die
Gewichtung der Geschmackseindrücke hat eine viel größere Rolle gespielt.
Wie Werner zu Recht schreibt, passen die Weine in keine Schublade. Die
Mischung aus trocknenden Gerbstoffen und nicht von der Hand zu weisender
Struktur beim Mongibello kann man negativ oder positiv werten. Man kann
auch die Aromen von flüchtiger Säure oder fehlgeschlagenem BSA als "zur
Abwertung führend" (Stiftung Warentest) oder als für autentische Weine
zu vernachlässigende Kleinigkeit gewichten.
Wo ich echt ratlos bin, ist der Contadino, der im Übrigen in seiner
Aromatik von allen sehr ähnlich beschrieben wurde. Wie man den auch nur
trinkbar finden kann, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.
Herzlich
Wolfgang Faßbender
Wenn die teuren Flaschen mit Korken
> verschlossen sind, dürfte die kleinste Undichtigkeit des Materials
> eventuell verherrende Folgen haben.
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