Re: AW: Re: Discounter-Wein ueberlistet -
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Betreff: Re: AW: Re: Discounter-Wein ueberlistet -
Datum: 2005-11-03 08:51:18Absender: "Guenther Falk"
Hallo Herr Steinmeyer,
Ich schließe mich inhaltlich der Meinung von
Gero an.Über die Art kann man sowieso streiten.
Dieser Fall hat doch eins klar aufgezeigt: Die
Grenzen menschlicher Geschmacksbestimmung und
seine sensorischen Möglichkeiten im allgemeinen.
Das man jetzt über den Winzer herfällt ist für
mich eigentlich bezeichnend für das deutsche Rechts-
verständnis.Obwohl sicherlich viele in der Sache mit
ihm übereinstimmen!
Es gibt ja im übrigen auch den umgekehrten Fall.Nämlich
das exzellente Weine als "untypisch" oder sonstwie als
fehlerhaft abgelehnt werden die bei vielen Weinkennern
ein Zungeschnalzen hervorrufen..........
Aber zurück zum " Skandal" aufdeckenden Winzer-
Das ganze läuft wieder mal nach dem Motto: " Das Volk
liebt den Verrat aber nicht den Verräter"!
Denn er hat nur aufgedeckt was jeder ahnte: Der menschlichen
sensorischen Fähigkeit ist ein enger Rahmen gesteckt!
Diese jetzt gewonnene Erkenntnis wird dem ein oder anderen
weh tun aber so ist es nun mal.
Herzliche Grüsse
Guenther
>
>Hallo Gero
>Da hier kein Zusammenhang zu Deiner Aussage
>zu sehen ist, soll ich das wohl auf mein
>Mail beziehen
>
>> seine Aktion war nötig und richtig
>
>Kein einziger von der Qualiprüfung betroffene
>Erzeuger hält die Aktion des Herrn Schätzler
>für richtig. In der Weinbranche wird dies
>übereinstimmend verurteilt.
>Es erstaunt, daß ein Laie und Außenstehender
>sich darüber ein Urteil anmaßt.
>Dazu sollte man das interne Arbeiten in der
>Qualitätsweinprüfung und den sensorischen
>Anspruch sowie die sensorischen Möglichkeiten
>kennen.
>
>> seine Unfähigkeit in seinem Job erreicht nicht
>> im Mindesten die der Weinprüfer in Deutschland
>
>Das ist anmaßend und für ca. 1000 Qualiprüfer -
>die wegen ihrer guten Sensorik aus zigtausend Erzeugern
>ausgewählt wurden;
>die ständig weiter geschult werden (ein Großteil hat den
>DLG-Prüferpaß, den hier die allerwenigsten erreichen würden);
>die mit viel Engagement, Zeitopferung und Erfahrung
>eine der schwersten Anforderungen im Wein meistern
>und die Einstufungs- und Entscheidungsfindung sehr
>ernst nehmen -
>überaus beleidigend.
>
>> Und da sollte ein Weinprüfer in eben diesem Land
>> erst einmal eines tun. Kehren! Vor der eigenen Tür.
>> Verstehen tut eure Urteile eh kein Mensch.
>
>Das ist ein persönlicher Angriff.
>Zurechtweisung, Mund verboten, Abqualifikation.
>Dieser polemische Amoklauf ohne jegliche Insider-
>kenntnisse hat keine konstruktive Aussage
>Das muß ich mir in dieser typisch schnoddrigen Art
>nicht gefallen lassen.
>
>> Der Kampf geht weiter!
>
>Ja, der Kampf eines Internetweinhändlers, präsent
>zu sein und oftmals damit geworben zu haben.
>Dazu gehört Glaubwürdigkeit, die man so verliert.
>
>Da Du gegen meine Argumente ressistent bist, möchte ich
>mich nun konstruktiv an das restliche Forum wenden:
>
>Die Qualitätsweinprüfer sind nicht unfehlbar.
>Aber sie verfügen über eine sensorische Fähigkeit,
>die auch professionelle bewertende Weinkritiker
>so nicht haben - die Fehlererkennung und aus regionaler
>Kenntnis die Bewertungsumstände regionaler Weine.
>Die Qualitätsweinprüfung könnte die Bewertung verschärfen.
>Dies wäre aber der falsche Weg. Dazu muß man das konkurierende
>vergleichbare Marktangebot vieler Auslandserzeuger gegen-
>über stellen. Diese unterliegen keiner sensorischen Prüfung
>und nehmen auch fehlerhaft die Marktlücke ein.
>Ein wettbewerblicher Nachteil für die deutschen Erzeuger.
>Die Qualitätsweinprüfung will auch kein Warentest
>und mit der A.P.Nr. keine Kaufempfehlung sein, nur ein
>Filter gegen fehlerhafte Weine. Daneben werden durch
>Überwachung der Fertigungs- und Analysendaten ein
>wichtiger Beitrag zur Weinüberwachung geleistet.
>
>Über die hier begrenzten sensorischen Möglichkeiten und
>Austauschbarkeit der Weine habe ich schon genug geschrieben.
>
>Über eine Frage wurde überhaupt nicht diskutiert.
>Darf jeder von außen ungestraft staatliche Vorgänge mit
>vorsätzlich gefälschter Manipulation selbst kontrollieren.
>Dafür gibt es externe amtliche Kontrollen.
>Kann dann ein Rechtsstaat noch funktionieren?
>
>Freundliche Grüße
>Jürgen
>
>-----Ursprüngliche Nachricht-----
>Von: weinforum_owner@apris.de [mailto:weinforum_owner@apris.de]Im
>Auftrag von Gero Meier
>Gesendet: Sonntag, 30. Oktober 2005 22:24
>An: weinforum@wein-plus.de
>Betreff: [weinforum] Re: Discounter-Wein ueberlistet - Rufmord
>erlaubt!
>
>
>
>Jürgen, Forum,
>
>igitt! Pfui Teufel und igitt! Wie schlecht
>die Leistung dieses merkwürdigen Herrn als
>Winzer auch sein mag - seine Aktion war nötig
>und richtig, seine Unfähigkeit in seinem Job
>erreicht nicht im Mindesten die der Weinprüfer
>in Deutschland. Und da sollte ein Weinprüfer in
>eben diesem Land erst einmal eines tun. Kehren!
>Vor der eigenen Tür. Verstehen tut eure Urteile
>eh kein Mensch. Jedenfalls nicht, wenn er sich
>die Mühe macht, dem hinterherzuschmecken, was
>aus vielen deutschen Weinflaschen rinnt - und
>das dazugehörige Etikett zu lesen.
>
>Der Kampf geht weiter!
>Gero
>
>
>>Hallo Knalli,
>>es ist leider keine Ente.
>>Der Angesprochene wird von seinen Mitbewerbern
>>als ein Erzeuger von eher mäßiger Qualität beschrieben,
>>der wohl öfter damit Probleme bei der Quali-Zulassung hatte.
>>Diese Ablehnungen führten wohl zu Frustationen und dieser
>>nicht nachvollziehbaren Handlung, die von allen !! dort
>>abgelehnt wird.
>>Seine Bedeutung liest sich auch im einzigen öffentlichen
>>Eintrag - dem Telefonbuch - ab.
>>Ich selber kenne nur bedeutsame Persönlichkeiten.
>>
>>Freundliche Grüße
>>Jürgen
>>
>
>
>Meine Visitenkarte Online:
>www.wein-plus.de/karte/GeroMeier
>
>Dieser Beitrag wurde mit dem webbasierten Zugang zum Forum
>erstellt:
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>
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