Re: AW: Re: Italien und Sangiovese
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Betreff: Re: AW: Re: Italien und Sangiovese
Datum: 2010-02-25 10:39:34Absender: "Karlheinz Gierling"
Hallo Bernd,
nein, das würde ich mir nie erlauben und es auch nicht wollen. Ich
meine damit das, was wahrscheinlich Ollie auch meinte, nämlich dass
Argumente rund um Echtheit und Tradition schnell und oft einen recht
undialektischen Drall kriegen. "Dumm" ist nur der Kürze geschuldet
und ich meinte ja gerade, dass eine Diskussion Sinn ergeben kann auch
wenn nicht alle Beteiligten firm sind in neuesten Diskurs-, System-,
Alltagskulturtheorien und was noch so an geisteswissenschaftlichen
Fakultätten produziert wird.
Ürbrigens ist die Diskussion hier erst gar nicht in eine solche
Richtung gegangen. Peters Problem ist echt, egal wie die Lösung
ausehen könnte. Und die beste Vorgehensweise ist genau die, die hier
auch angewandt wurde: Wein-Beispiele nennen.
Entgegen Ollies Argument glaube ich, dass es was bringt, das Problem
zu besprechen. Gerade an einigen seiner Beispiele kann man sehen, wie
sich Weinstile nach solchen Diskussionen ändern (andere würden sagen
"wieder einrenken", "zur Echtheit zurückfinden", "sich auf die
Tradition besinnen" etc - aber da wären wir schon mittendrin).
Anders gesagt: ich fürchte die "klugen" Argumente führen zu
langweiligerem Wein.
Gruss, Charlie
>Hallo Charlie
>
>Nur zum Vermeiden von Missverständnissen:
>
>Meinst du mit
>
>>> .... manchmal dumm argumentiert wurde...
>
>einen bestimmten Beitrag?
>
>Ich vermute eher nicht.
>
>Gruss
>
>Bernd
>
>
>
>
>
>--
>
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