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Re: Beanstandung (war: Cornelissen)

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Betreff: Re: Beanstandung (war: Cornelissen)

Datum: 2006-02-28 00:09:31
Absender:  BaTovar@aol.com




...tatää tatää tatää...tsching bum,
da habb ich Depp aus dem Münsterland nach der 3."Cornelissen"-mail so vor
ungefähr 4 ? Wochen doch dummerweise bis heute abend alle weiteren
Cornelissen-mails weggedrückt und merke erst heute, als ich in einiger Unaufmerksamkeit nach
karnevalistischen Ausschreitungen zufällig Dominiks Conelissen
Verkostungsmail anklicke, was ich da alles verpasst habe:
ES GIBT IHN WIRKLICH DEN UNÜBERBRÜCKBAREN STREIT ZWISCHEN KÖLN UND
DÜSSELDORF!
...und dabei dachte ich Simpel immer, das hätte nur was mit Karneval zu tun.

WOLFGANG ich fürchte, da hilft kein vermitteln aus dem Bergischen.. Du must
Dich schon entscheiden, ob Du mehr zu Köln oder zu Düsseldorf tendierst oder Du
nimmst wie die WEINNASE reißaus nach Mollorca, um dem Streit zu entgehen.

rät Natz Tovar,
der nach den heute gelesenen Cornelissen-Wein Beschreibungen sich an seine
leider viel zu früh verstorbene Tante Agnes erinnert, die sich bereits Anfang
der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts auf einem Gesundheitstrip befand
und damals kund tat, daß ihr ROHER SAUERKRAUTSAFT besser als der feinste Mosel
schmecke und
der sich zur Zeit Emrich Schönlebers 2001-er Monzinger Halenberg Riesling
Auslese trocken
- intensive Nase bereits mit Reifetönen, im Mund prägnante Säure (nach grünem
Apfel und (oder) Zitrone?, kein Sauerkraut!), sehr dicht, sehr lang und
ebenfalls schon Reifetöne,
etwas Bratapfel im Abgang- schmecken läßt.






In einer eMail vom 27.02.2006 21:11:52 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit schreibt
WFassbender@t-online.de:

Hallo Klaus,

> Hi Mister Lava-Lava,
>
> Aber ich weiß, welche Verkostungsnotizen ich schätze und welche nicht.
Wäre
> das eine Büttenrede würde mir das Gesicht einschlafen, als
> Verkostungsnotiz finde ich es nur peinlich.

ja, natürlich war Dominiks Verkostungs-Polemik nicht hundertprozentig
sachlich. Aber sie war gut geschrieben und traf die Sache. Während man
über den Mongibello sicher streiten kann, über den Contadino kann man's
nicht. Und wenn ein gewisser Herr Peter V. in einem anderen Weinforum
sinngemäß behauptet, wir alle wären gar nicht reif dafür, solche Weine
zu verkosten, dann ist das sicher sehr viel peinlicher.

Contadino ist kein Wein. Nur bei Giuseppe verstehe ich eine emotionale
Verbundenheit mit seiner Heimat, von jedem anderen Weintrinker erwarte
ich, dass er diesen trüben Essig als trüben Essig wahrnimmt. Sollte es
den meiner Ansicht nach nicht verkehrsfähigen "Wein" noch im Handel
geben, werde ich mir eine Flasche besorgen und ihn bei der zuständigen
Weinkontrolle als beanstandungsfähig melden.

Herzlich
Wolfgang Faßbender
wolfisweinworte.blogg.de






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