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Re: Dt. Meisterschaften im

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Betreff: Re: Dt. Meisterschaften im

Datum: 2005-11-03 23:45:00
Absender:  W_Funck@t-online.de



Moin Börn, moin, moin allerseits,

also wenn Du die Psychologie-Dr-Arbeit in Zusammenarbeit mit
JWD meinst. Da haben so manche Leute voll daneben gelegen,
allerdings ging es darum, die Weinbeschreibungen eines Wochenendes
mit sich selbst am nächsten Wochenende zu überprüfen. 6 Weine,
bei mir immerhin 3 Richtige. Es ist halt doch Murks in zwei
unterschiedlichen Räumen mal am Tisch, mal im Stehen ... zu
probieren, da kann ja nix bei rauskommen, so wollte es die Uni
wohl ...

Grüße

Wolfgang,

der aber ganz genau weiß, das ein anderer Mitkoster aus
NMS 6 Richtige hatte. Der hat nur Glück gehabt....

PS.: Also Andreas, testen und sich nichts dabei denken,
im Zweifel waren die Flaschen nicht typisch, Kork? Nach außen
eine Ausrede finden und innerlich eingestehen, daß man nicht
alles wissen/schmecken kann. Hauptsache man hat Spaß dabei
und sieht das alles nicht so verkniffen.

<bjoern.guelsdorff@hamburg.de> schrieb:
> Hallo Andreas,
>
> was ist schlecht an einer "Lektion in Demut" für den fortgeschrittenen Anfänger?
>
> Ich habe letztes Jahr mitgemacht und fand es sehr spannend (leider habe ich den Termin fast verschlafen, weil ich die Probe mit Freunden machen wollte, musste dann alle Roten an einem Abend probieren und dann wurde die Frist stillschweigend um einige Wochen verlängert).
>
> Natürlich kann man viel darüber reden, warum man dieses Paket kaufen muss, um mal eine Blindprobe zu machen. In einer Diplomarbeit (ich glaube in Hamburg) wurde eine äußerst geringe Erfolgswahrscheinlichkeit, (fremde) Beschreibungen den zugehörigen Weinen zuzuordnen, festgestellt - mit nur geringem Vorsprung der Profis übrigens. Und natürlich sind Weine nur dann richtig typisch für Stil oder Gebiet, wenn man sie erkennt. Misserfolg ist also allemal Schuld der Organisatoren. (Diese Ausrede darfst du gerne weiterverwenden, wenn du schlecht abscneidest :-)
>
> Ich würde sagen, dass es eine witzige Aktion sein kann, wenn du dir davon keine objektive Bewertung deiner sensorischen/degustatorischen Fähigkeite n erhoffst. Eine "Lektion" bekommt dabei nur der selbsternannte Kenner erteilt.
>
> Gruß aus HH,
>
> Björn
>
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: eck.andreas@lycos.de
> Gesendet: Donnerstag, 03. November 2005 08:46
> An: weinforum@wein-plus.de
> Betreff: [unmodweinforum] Dt. Meisterschaften im Weindegustieren e. V.
>
> >
> > Hallo!
> >
> > Macht es für einen fortgeschrittenen Anfänger, als welchen ich mich
> > bezeichnen würde, Sinn, an dieser Blindverkostung teilzunehmen oder
> > läuft das Ganze eher unter "Lektionen in Demut"? :-)


--