Re: Enger sensorischer Rahmen (war: Discounter-Wein
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Betreff: Re: Enger sensorischer Rahmen? (war: Discounter-Wein
Datum: 2005-11-03 17:06:50Absender: "Guenther Falk"
Hallo Herr Hofschuster,
mmh....ich habe vor ihrer Meinung in
der Regel große Hochachtung und habe schon
viele Artikel von ihnen gelesen. Meist bin
ich gar nicht so weit von ihnen weg. Von allen
Weinexperten treffen sie meinen Geschmack in
der Regel am besten.
Und auch unten folge ich ihnen bis zu einem
gewissen Punkt. Sie sagen der sensorische
Rahmen ist nicht sooo eng, sondern die Schwelle
bzw Anforderungen liegen so niedrig. Warum dann
überhaupt die sensorische Prüfung? Da sind ja
"Weine" durchmaschiert da stellen sich ja die
Nackenhaare! Und dann der Anspruch auf Typizität
zu achten.........bei diesem Ergebnis,entschuldigung
das kapiert doch keiner mehr!
Und das mit den Verkostungswettbewerben: Es hat in letzter
Zeit da so einige Verkostungen gegeben.Wenn ich mir
umfassend die verschiedenen Aussagen und Bewertungen
so anschaue.............mmh, da sind schon ein paar
krasse sensorische Meinungsverschiedenheiten aufgetreten.
Ich will hier nicht noch mal einiges aufwärmen sie wissen
was ich meine. Aber Wein ist ein spannendes Getränk an
dieser Tatsache kommen wir so schnell mal nich vorbei!
Herzliche Grüße
Guenther
Ps: Hallo Utz,ich weiß nicht ob es hier schon mal Thema war
aber wäre es möglich Smyleys mit in dieses System zu
integrieren? Kann man sehr oft einiges mit ausdrücken!
Aber das ist natürlich off-topic..........
>Hallo Herr Falk!
>
>> Denn er hat nur aufgedeckt was jeder ahnte: Der menschlichen
>> sensorischen Fähigkeit ist ein enger Rahmen gesteckt!
>
>Nein, das hat er eher nicht, so eng ist der Rahmen gar nicht. Er
>hat
>lediglich gezeigt, dass die Anforderungen an einen Wein, der die
>Amtliche
>Prüfnummer bekommt, sehr niedrig sind. So hat man es sehr häufig
mit
> Weinen
>zu tun, die zugelassen werden, aber weit entfernt von jedweder
>Regional-
>oder Sortentypizität sind. Ein Problem entsteht nur, wenn man an
>anderer
>Stelle Weine wegen fehlender Typizität ablehnt. Solange man nur
>definitiv
>fehlerhafte Weine aussondert und das auch so kommuniziert, gibt es
>wenig
>daran auszusetzen. Und um das zu tun würde sogar ein enger
>sensorischer
>Rahmen reichen, ein deutlich engerer als er es ist.
>
>> Diese jetzt gewonnene Erkenntnis wird dem ein oder anderen
>> weh tun aber so ist es nun mal.
>
>Nein, und das lässt sich auch recht einfach widerlegen (und wird in
>diversen
>Verkostungswettbewerben auch stets widerlegt).
>
>Herzlichen Gruß
>
>Marcus Hofschuster
>
>
>--
>
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