Re: Georgische Weine
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Betreff: Re: Georgische Weine
Datum: 2007-03-16 20:02:06Absender: Werner Müller
Christian Segers schrieb:
> ... nun , auf meiner vinophilen Suche nach
> "De(n)r Wiege(n) des Weines", werde ich mir
> sicherlich das Weinland GEORGIEN, auch auf
> der PROWEIN, mal näher ansehen und dort so
> meine Weinnase so in die Gläser stecken um
> die >Wahrheit< zu schmecken! Danke für den
> Tipp , dieses Weinland mit über >7.000 Jahr.
> lebendiger Weinbau-Tradition mir mal "näher"
> anzusehen! Deinem Kollegen aus Berlin kannst
> Du unseren Besuch ,am Sonntag, "androhen" !
>
> Gruß Olle Weinnase ; on the road again !
>
>
> -------- Original-Nachricht --------
> Datum: Thu, 15 Mar 2007 22:32:06 +0100
> Von: "Norbert.Pobbig@t-online.de" <Norbert.Pobbig@t-online.de>
> An: weinnase@gmx.de
> CC:
> Betreff: [weinforum] Georgische Weine
>
>
>> Hallo Forum,
>>
>> vor einiger Zeit wurde hier über georgische Weine diskutiert. Wer daran
>> weitergehendes Interesse hat, dem empfehle ich zur ProWein Halle 3,
>> Stand C33. Dort werden georgischen Weinen und Weinen von "Massandra"
>> (Krim) präsentiert. Wir haben einige von ihnen im letzten Herbst
>> verkostet und ihnen durchweg gute und sehr gute Qualitäten bescheinigt.
>> Es lohnt sich, da mal vorbei zu schauen. Georgien will unbedingt in
>> Westeuropa punkten, nachdem der Hauptabnehmer Russland die Weine
>> weitgehend boykottiert. Hier tut sich sicher ein interessantes Feld auf.
>>
>> Importeur und Aussteller ist Wein & Kunst, Alexej Schreiner,
>> Regattastraße 66, 12527 Berlin, Tel: 66 86 81 36, www.wein-undkunst.org
>>
>> Mit besten Grüßen aus Berlin
>>
>> Norbert Pobbig
>>
>> P.S.: Ich kenne und schätze den Händler und seine Weine, bin aber nicht
>> an seinem Umsatz beteiligt, bekomme keine Provision und werde auch für
>> diesen privaten Tipp nicht bezahlt. Nur für alle, die wieder verdeckte
>> Werbung wittern.
>>
>> Der Berliner Weinführer
>> Gounodstraße 49, 13088 Berlin
>> Tel: 030 / 44 00 86 26
>> www.berliner-weinfuehrer.de
>>
>>
>>
>>
>> --
>>
>
> --
> EURE W E I N N A S E
>
>> on the road again <
>>
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>
>
Hallo miteinander,
die Georgischen Weine haben mich seit den 70er Jahren immer
interessiert, wieso, ist eine längere Geschichte, die ich hier nicht
ausbreiten möchte. Unter den trockenen roten dominiert die Saperavi-Rebe
und die Spitze davon dürfte der Mukusani sein. Früher baute ihn eine
Kooperative aus, die nur eine Qualitätsstufe herstellte, in der alles
vertreten war, was der Jahrgang bot . Die Weine gingen zu 90% nach
Moskau in die Parteizentrale. Ich lernte ihn am Flughafen in Tiflis
kennen, wo wir, d.h. eine Delegation der Deutschen Forschungsgemeinchaft
in einer Warteperiode den gesamten Bestand Bestand leerten. Man
entschuldigte sich übrigens dafür, dass er nicht gekühlt war.
Nach 1990 tauchte der Mukusani vereinzelt bei uns auf; die Versuche der
inzwischen privaten Kellereien den Wein an den Weltmarktsgeschmack
anzugleichen, zerstörten m.E. den ursprünglichen einmaligen Charakter
dieses Weins; der reine wunderbare Traubenton war einem überzogenen
Barrique-Ton gewichen, der den Wein zu einem Standard-Exoten werden
ließ. Schade drum!
Wenn jemand auf der Prowein den Stand der Georgier aufsucht, empfehle
ich, zunächst die einfachen Saperavi zu kosten; häufig findet man hier
noch die erwähnte Ursprünglichkeit dieser interessanten Rebe!
Ich wünsche viel Spaß bei der Probe1
Prost!
Werner Müller
Heppenheim
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