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Re: Italien und Sangiovese

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Betreff: Re: Italien und Sangiovese

Datum: 2010-02-22 13:48:20
Absender:  Michael Eichinger



Lieber Bernd, wertes Forum,
danke für deine Antwort auf Peters Replik.
Besonders den Vorschlag im Piemont zu beginnen, kann ich nur
unterstreichen.
Nicht nur weinmäßig sondern auch kulturell gibt es einiges
für den Weinliebhaber (Stichwort la Banca del Vino) zu erfahren.
Es stimmt zwar, dass auch im Piemont der "globalisierte" Geschmack
Einzug hält, dennoch
gilt es auch hier das eine oder andere Kleinod tapfer zu entdecken.
Und Tapferkeit ist doch aller Unternehmung Anfang.
LG
Michael vom Attersee
Am 21.02.2010 um 14:19 schrieb Bernd Schepperle:

> Liebes Forum, lieber Peter
>
>
>
> Ich bin überrascht, dass Peters m.M. nach interessanter
> Annäherungsversuch
> an den italienischen Wein hier im Forum so wenig Resonanz findet.
>
> Ist das die Forumskrise?
>
> Oder interessiert sich hier einfach niemand für italienischen Wein?
>
> Verstehen viele andere den italienischen Wein auch nicht (mehr)?
>
>
>
> Peter hat sich da auf ein schwieriges Unterfangen eingelassen. Das
> Typische
> im italienischen Wein finden. Noch dazu in der Toskana.
>
> Gerade in der Gegend, in der die Winzer sich geradezu in kollektiver
> Selbstaufgabe den Wanderönologen und dem Diktat der Weinjournalisten
> unterworfen haben.
>
> In der man, wie Peters Zitate eindrücklich unterlegen, Tradition
> keinen
> Stellenwert hat und die Mehrheit der Winzer lieber Weine machen, die
> so
> sind, wie alle anderen auf der Welt. Tradition und Typizität stehen
> noch als
> werbewirksame Schlüsselwörter in den Selbstdarstellungen und
> Marketingprodukten. Im Wein sind sie weitgehend verschwunden.
>
> Traditionellen, typischen Sangiovese zu finden, das gelingt
> mittlerweile
> nicht mal den jahrzehntelangen Kennern dieser Region so auf Anhieb.
>
> Ein Zitat von Andreas März (Zeitschrift MERUM) aus dem Jahre 2005:
>