Re: Reifeentwicklung, war: Kesseler
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Betreff: Re: Reifeentwicklung, war: Kesseler
Datum: 2006-02-16 14:18:28Absender: "Werner Elflein"
Hallo Stefan,
nicht die Vorzüge der Spontangärung, sondern die einer traditionellen
Weinbereitung ist das Thema. Da ist die Vergärung der Moste mit wilden
Hefen nur ein Mosaiksteinchen von vielen. Eigentlich fängt es schon im
Weinberg an mit der Auswahl einer möglichst hochwertigen Genetik und
alten Rebstöcken und hört bei Spontangärung und Holzfassausbau noch
lange nicht auf.
Was aus Betrieben wurde, die einstmals großartige Weine produziert
haben, dann aber meinten, sie müssten im Zuge des
"kellerwirtschaftlichen Fortschritts" die Holzfässer komplett durch
Edelstahl ersetzen, kannst du beispielsweise an den Weinen des
Karthäuserhofs verfolgen, die heute längst nicht mehr die Klasse
früherer Zeiten aufweisen.
Viele Grüße
Werner
>Hallo Werner,
>
>danke für Deine ausführliche Einlassung.
>Interessant aber auch die Tatsache, dass man eigentlich von jedem
>Mail ausgehend doch immer irgendwie auf die Vorzüge einer
spontanen
>Vergärun g kommen kann. Gell? Das erinnert mich früher irgend wie
an
>die Grünen: Egal, was Du die gefragt hast, am Schluß hieß es immer
>"Atomkraft - nein danke".
>
>Viele Grüße aus München, nix für ungut (das ist bayrisch für SCNR)
>
>Stefan,
>
>www.wein-plus.de/karte/fax
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