Re: Reifeentwicklung
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Betreff: Re: Reifeentwicklung
Datum: 2006-02-16 14:47:01Absender: "Marcus Hofschuster"
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: Werner Elflein
> Ich habe schon mehrfach betont - aber das willst
> du ja nicht
> verstehen, weil du dann keinen Grund mehr zum
> Herumkrakelen hättest -
> dass es nicht um einen einzigen Parameter,
> sondern den Gesamtprozess
> der Vinfizierung geht. Und hier haben nun mal die
> Traditionalisten
> einen gehörigen Vorsprung, nicht nur in puncto
> Reifeentwicklung,
> sondern meines Erachtens auch in Bezug auf die Qualität.
Du redest konkret von diesen Dingen:
"Holzfass, Spontangärung,
moderat oxidativer Ausbau, Verzicht auf Bentonit und Enzyme"
So bereitete Weine haben für Dich per se die Nase vorn. Das
stimmt so einfach nicht. Stahltank und Reinzuchthefen können
sehr wohl zu hervorragenden, entwicklungsfähigen
Ergebnissen führen. Das lehnst Du in Deiner letzten Aussage
(wieder einmal) rundweg ab. Und der von Dir geforderte
Verzicht auf Bentonit ist schlicht vollkommen irreal. Koch
mal ein paar von Deinen Lieblingsweinen im Wasserbad. Wenn
sie danach keinen Eiweißschleier haben, kannst Du davon
ausgehen, dass sie geschönt wurden. Mal sehen, wer dann noch
unter Deinen unrealistischen Vorgaben Bestand hat.
Und Du differenzierst eben nicht im Geringsten, wirst im
Gegenteil nicht müde zu behaupten, dass nur Spontangärung,
Holzfass und Verzicht auf jegliche Schönung zu
Spitzenergebnissen führen. Jeder, der etwas anderes
behauptet, ist für Dich ein unfähiger Trottel.
Das ist es, was einen aufregt.
Gruß
Sam
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