Re: Stecklinge Setzlinge von Rebstoecken
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Betreff: Re: Stecklinge / Setzlinge von Rebstoecken
Datum: 2005-10-31 22:27:11Absender: Gerhard Penske
Hallo Marco,
der schnellste und einfachste Weg wäre ein "Absenker", d.h. du führst
einen (einjährigen) Trieb nach unten auf den Boden, wartest bis durch
die Bodenfeuchtigkeit der Rebtrieb den Impuls zum auswurzeln umsetzt,
und sobald genug Wurzeln gebildet sind - trennst Du die Verbindung zum
Rebstock und gräbst die Pflanze aus und lässt sie autark wachsen.
Machen Winzer auch schon mal bei einzelnen zu ersetzenden Reben so (wie
ich am Kaiserstuhl in einzelnen Fällen gesehen hab). Allerdings mit dem
Ergebnis der Reblausanfälligkeit, da es ja keine Unterlagsrebe gibt,
die aus Gründen der Reblausresistenz an eine Vitis Vinifera gepfropft
wurde. Aber ich nehme an, im kleinen Rahmen ist das kein grosses
Problem.
Wo wächst denn das edle Gewächs??
Ich habe von der Münchner Weinmesse im Olympiastadion Anfang Juni 3
Goldriesling und 3 Dornfelderrebstöcke mitgebracht und in Waldburg
(Bodenseenähe) eingepflanzt. Naja bei 2-jährigen Stöcken muss ich wohl
bis zur ersten Ernte ein wenig Geduld mitbringen....
Viel Glück
Gerhard
Am 27.10.2005 um 14:56 schrieb "" <Marcopeters1@aol.com>:
>
> Hallo Forum
> Ich habe mal eine Frage zum Thema Weinbau
> Ich habe in meinem Garten an der Garagenwand 3 Riesling-Reben.
> Jetzt möchte ich gerne eine weitere Wand mit Wein bewachsen lassen.
> Gibt es die Möglichkeit, aus den bestehenden Reben Setzlinge oder
> Stecklinge zu ziehen?
> Und wenn ja, wie geht das?
>
> Ich freue mich auf eure Antworten,
> Marco
>
>
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