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Re: WEINNASE : Als Asterix Oberlix den

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Betreff: Re: WEINNASE : Als Asterix + Oberlix den

Datum: 2007-03-23 21:28:15
Absender:  "wolfgang martin"



Liebe Weinnase,

wer hätte je bestritten, dass die Kelten seit Urzeiten große Weintrinker
sind und mit Met nichts am Hut hatten.

Die Kelten - Franzosen, Belgier und die Eburonen, die im linksrheinischen
Köln lebten und eben zum Zweck der Weinbesorgung das Winterlager des Julius
Cäsar heimsuchten, als der statt des Rubicon Maas, Rur und sogar den
Rothgerberbach überschritten hatte. Der Verlust seiner nach Gallien
eingeschleppten Barolos und Supertuscans erboste den kniepigen Julius
derart, dass er das Volk der Eburonen ausrotten ließ, wobei ihr Anführe r
Ambiorix entkommen konnte und eine Menge Kinder in die Welt setzte, deren
Nachkomme unter anderem unser aktueller Bürgermeister Fritz Schramma sein
soll (erkennt man schon am Gallier-Bart)

Wer aber bitte hat je gehört, dass zu solchen Zeiten ein germanisches,
rechtsrheinisches Dorf an der Düssel schon zu Riedel-Gläsern und
Dekantierern gegriffen hätte. Die Farbe von verbranntem Honig des
Met-Gebräus findet sich heute noch in ihrem Bier. Den ehrbaren Weinhändler
Varus haben sie auch vertrieben und seine Flaschen im Teutoburger Wald
zerschlagen.

Es bedarf einer exorbitant aufgeblähten Weinmesse, um den Weinkonsum der
Düsseldorfer auf ein quantifizierbares Maß zu heben (sprich. die japanischen
und Kölner Messebesucher schlagen zu).

Guten Abend an alle Germanen, denen Tacitus schon bescheinigte: wer aber
will all die Gefahren auf sich nehmen und in dieses unwirtliche Land reisen,
es sei denn, er käme von dort !

Gruß Wolfgang


----- Original Message -----
From: Christian Segers <Weinnase@gmx.de>
To: <nc-martinwo@netcologne.de>
Sent: Friday, March 23, 2007 3:45 PM
Subject: [weinforum] WEINNASE : Als Asterix + Oberlix den Wein geniessen


> Als " Asterix und Obelix" den "Guten Wein" genießen lernten !
>
> Weinnase liebt den Wein und Geschichte(n) der gallo-römischen Zeit ...
> als Köln, später Trier, der "Alten Welt" größten Weinhandel-
> Center bei den Römern und unter den "Barbaren" waren!
>
>
>
> Tach aber auch !
>
> Als sicher gilt doch heute:
>
> Am Tage meines Geburtstages, den 11.Januar, aber des Jahres 49 (vor
christus), überschritt doch der siegreiche römische Feldherr Julius Gaius
CAESAR in Nord-Italien den kleinen Fluß RUBICON. Damit tat er etwas strikt
Verbotenes: Er ging "unter Waffen" - mit seinen Legionen- ins Staatsgebiet
des Römischen Republik; dem Kernland des Römischen Imperiums mit dem
Zentrum der "Römischen Welt": ROM!!!
>
> Er löste damit einen Bürgerkrieg aus, aus dem er als Sieger und Tyrann
von ROM (=Kaiser) hervorging.
>
> Zu dieser Zeit gab es in den (westl. wie östl.) keltischen Ländern schon
einmal respektblen Weinanbau und sehr lukrativen Weinhandel, von dem schon
Gato sprach (schrieb).
>
> Von den Etruskern (um Rom leigender Weinanbau : LATIUM) halten die
"Emporkömmlinge" am Tiber, die Handels- und Schiffsrouten bereits
übernommen und mit der Massenware "Wein", in sog. Transport-Amphoren
(=ähnl. In der Wertung wie heutige Verpackung: Ein Massengut "billigster
Form"! ), das frz. Staatsgebiet heutiger Zeit überschwemmt und im Midi, im
sog. Oberland (heutiggem Pays) bei Gaillac am Fluß Tarn - sich weiter Wein-
"Quellen" (=Weinanbau'!) erschlossen.
>
> Meine belgischen Vorfahren, die Gallier - später die Flamen und
Niederländer hatten eines "sagenhaften Durst", den mir >so< eigenen
"Grossen Dooosch" . Und sie waren nicht die "Barbaren", wie sie die
Geschichte so sehen wollte, sondern kundige Genießer und Bouvivants seit
vorchristlichen Zeiten.
>
> Und sie waren die von römischen Händlern gesuchten wie regelmäßig - über
die römischen Heerstrafen von Italien wie Frnakreich - besuchten wie gut
betuchten Kunden und Abnehmer von "Wein" seit "Grauen Vorzeiten".
>
> Es wird mal Zeit, mit der Mähr des Meth (=Bier!) Säufers und tumben
Barbaren in Gallien - den Kelten- aufzuräumen. WEIN war damals >DIE<
bestbezahlteste und hoch besteuerte Handels-Ware. Sowie´s heute noch der
Fall ist. Und der Weinhandel im Faß / aus dem Faß, ist eine rein
...keltische Erfindung ("La-Téne-Kultur; 500 v.Chr. im heutigen
Staatsgebiet der Schweiz gelegen!) :-) !!
>
> Die "Herrscher" ganz West- und Zentral-Europas, die keltischen Stämme und
Völker hatten eine sehr "eigenwillige" Kultur, die den "Römern"verborge n
und "fremd" (=barbarsich) blieb. Aber als DIE Handelspart für römischen
Wein, bleiben ihnen die keltischen Völker (u.a.Gallier) sehr lieb und
machten Rom´s Handelsdynastien - und damit später auch Cäsar - und Edlens
dem Noblen sehr, sehr reich und ermöglichten somit dem Imperium auch die
finazielle Grundlage für das hegemoniale Streben: Die fast "schalgartige"
Ausbreitung römischer Lebensart, Wissen´s und Kultur. Und...der auf Dauer
angelegten "Besiedlung" (=Besatzung/Eroberung/Vernichtung