Re: Welche Weine trinkt der Deutsche am liebsten
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Betreff: Re: Welche Weine trinkt der Deutsche am liebsten?
Datum: 2010-02-24 16:45:28Absender: "Heike Larsson"
Interessant! Danke! Nur 3%? Fuer ein weinproduzierendes Land mager?
Woran liegt es? Zuwenig 'bildende' Information? Zuviel
Weinsnobbismus
mit abschreckender Wirkung? Was wird getan um das Wein-Verstehen zu
foerdern, dem Normalverbraucher die Geschmackssinne zu oeffnen?
Ich bin ueberrascht...
V G
Heike
>
>Hallo,
>die verlässlichsten Daten zum Weinkonsum bekommt man beim
>Deutschen
>Weininstitut in Mainz, welche meines Wissens auf GfK-Erhebungen
>basieren.
>Eine treffende, wenn auch schon etwas veraltete Segmentierung der
>Weintrinker in Deutschland ist die SINUS-Studie, wobei ich im
>Moment
>nicht weiß, wo ein Exemplar davon steht (sicher in den
>Bibliotheken
>von Geisenheim oder Heilbronn). Enttäuschend für das Weinplus
>Publikum ist hier sicherlich, daß ihre Gruppe und ihr
>Weingeschmack
>nur ca 3 % der Weintrinker ausmacht.
>
>Gruss
>
>Hans-Peter Decker
>Weingut Decker
>
>>Bin weder in Wein noch Soziologie Profi aber ein
>>Hobbyweinsoziologe.
>>Falls du jetzt nur deutsche Männer meinst die keine
>>Weinverrückten
>>sind und gern Rotwein trinken, dann gibt es meiner Feldforschung
>>nach
>>2 große Gruppen:
>>1. genau solche wie deine Schweden - fett, voller Alk und ziemlich
>>zusammenziehend.
>>2. die Regionalisten - Dornfelder, Trollinger, Lemberger, etc.
>>
>>Von 1 gibt es scheint's mehr als von 2.
>>
>>Gruss, Charlie
>>
>>>Hallo an euch Profis,
>>>
>>>mich interessiert, ob es sowas wie den 'typisch-deutschen'
>>>Weingeschmack gibt. Insbesondere wenn es um roten Wein geht.
>>>
>>>Hier in Schweden kann man (mein Eindruck) klar erkennen, dass
>>>schwere
>>>Weine mit deutlicher, gerne fordernder Tanninstruktur und am
>>>liebsten
>>>viel Alkohol vom 'Svensson' (Deutscher Michel bei uns) klar
>>>bevorzugt
>>>werden. Das gilt auch im Sommer und das passt dann auch gerne mal
>>>zu
>>>Hähnchen in heller Sahne-Sauce. (Die Kombination des Essens
>steht
>>>nicht an erster Stelle, sondern die Schwere des Weines zählt.)
>>>Bitte jetzt nicht Weinkenner, Köche und Fachpersonal
>>>einbeziehen...
>>>es geht wie gesagt um den Normalverbraucher, der sich nicht
>>>besonders
>>>mit Wein befasst, ihn aber durchaus gerne trinkt.
>>>
>>>Die Vorliebe ist eigentlich nachzuvollziehen, da man sich ja im
>>>Vodka-Land befindet und seit je her starken Alkohol und
>kräftigen
>>>Geschmack (z.B. Aquavit) gewohnt ist... Das Weintrinken wird ja
>>>erst
>>>in den letzten Jahrzehnten 'schicker' und auch ausgeprägter.
>>>
>>>Gibt es eine ähnlich klare Richtung in D? Und wenn nicht, gibt
>es
>>>Kategorien? Es wäre interessant, ein paar Meinungen zu hören.
>>>Würde
>>>mich sehr freuen.
>>>
>>>SkÃ