Winzer als Abfueller
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Betreff: Winzer als Abfueller
Datum: 2005-11-11 11:50:53Absender: "Max-Georg Stork"
Hallo Michel, Jürgen et al.
Klar ist, fremde Trauben von 1 % bis zu 100 % werden auch beim
Winzer-Abfüller in "seinen" Wein gepackt.
> > Was soll ich davon halten?
>
> Wenn der Wein schmeckt, wo ist Dein Problem?
Michel, so simpel machen sich auch Juristen das nicht. Du
entsinnst Dich noch aus Deinem Vorleben :-)?
> Viele gute Erzeuger sind schon recht früh mit ihrer
> Basisqualität ausverkauft, da sich das Segment immer
> mehr in den Premiumbereich verschiebt.
Jürgen, mag manchmal sein.
Aber immer öfter stellen renommierte Winzer schon unter der APNr
01/05 fremde Weine an. Auf den relativ teureren Gutsrieslingen
findet sich - kleingedruckt - zumeist ( durchgehend? ) das Wort
Abfüller und in den Preislisten fehlt häufig der Hinweis. Schaut
mal auf Eure Brot-und-Butter Rieslinge. Oh Wunder!
Da wird schlichtweg der Name vermarktet.
Bei meinen bisherigen Gespächen mit renommierteren Winzern wird
fast unisono erklärt, schon die Arbeit des unbekannten Winzers
im Weinberg erfolgt nach den Abfüllervorschriften und wird
überwacht, die Lese erst recht, usw.
Stimmt das? Sind die bezahlten Preise tatsächlich sehr gut für
den Erzeuger? Wird mit den Basisweinen die schnelle Markt
gemacht? Besteht noch ein Unterschied zur Mertes KG?
Was sagen die Insider?
beste Grüße aus Bielefeld
Max-Georg Stork
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